Zwei Holzwickeder treibende Kraft: Deutsch-Französischer Jugendausschuss gegründet

die Gründungsversammlung in Berlin, darunter die Holzwickeder Vertreter Felix Lennart Hake (2.v.r.) und Lucas Soriano (2.v.l.). (Foto: Privat)

Die Gründungsversammlung des Deutsch-Französischen Jugendausschusses“ in Berlin, darunter die Holzwickeder Vertreter Felix Lennart Hake (2.v.r.) und Lucas Soriano (2.v.l.). (Foto: Privat)

Neuen Auftrieb und eine neue Plattform hat die deutsch-französische Jugend am vergangenen Wochenende in Berlin bekommen: Am Samstag (2. April) gründeten zehn junge Engagierte aus Frankreich und Deutschland den „Deutsch-Französischen Jugendausschuss“ auf Bundesebene.

Dabei kam ein deutlicher Anstoß aus der Emschergemeinde, denn zwei Gründungsmitglieder sind Mitglied im Freundeskreis Holzwickede-Louviers. Felix Lennart Hake übernahm dabei den Vorsitz des jetzt eingetragenen Vereins, der seinen formellen Sitz unter der Adresse des Institut Français in Mainz nehmen wird. Lucas Soriano vom Holzwickeder Freundeskreis setzt sich neben Hake ebenso aktiv für die Belange des Franco-Allemand ein.

Ziel des Vereins  ist die Förderung des Engagements junger Menschen im Bereich der Städtepartnerschaften zwischen Deutschland und Frankreich, wobei auch projektbezogene Arbeiten über die binationalen Grenzen hinweg in Planung sind.  Ein erstes, wichtiges Projekt des neuen Vereins wird die Umsetzung des Projekts FROODEL sein — eine Internet-Suchmaschine für die deutsch-französischen Beziehungen. Zwar haben sowohl die französische Botschaft in Berlin und das Auswärtige Amt ihre Unterstützung zugesagt, dennoch werden derzeit noch aktiv Sponsoren zur Finanzierung des Vorhabens gesucht.

Im August organisieren die jungen Mitglieder des Ausschusses dann ein trinationales Treffen für die jungen Generationen aus Frankreich, Deutschland und Polen in Warschau, Breslau und Kreisau. Und an eine ganz neue Variante des Miteinanders wagen sich die Jugendvertreter beider Länder im Oktober im alpinen Chambéry: Zwei Tage lang sollen jüngere und ältere Generationen im Franco-Allemand zusammenarbeiten. Als „intergenerationelles Forum“ konzipiert, werden in diversen Workshops gemeinsame Ideen zwischen Jung und Alt erarbeitet und fortentwickelt. Viele Initiativen, die sich diese Mannschaft junger Europäer auf die Agenda gesetzt hat.

Schon nächsten Samstag präsentiert Felix Hake den neuen Jugendausschuss und seine Arbeit auf der Regionaltagung NRW der Deutsch-Französischen Gesellschaften in Duisburg.

 

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