Zwei Frauen am Dortmunder Flughafen festgenommen

(ots) – Gleich zwei per Haft­be­fehl gesuchte Frauen konnten Ein­satz­kräfte der Bun­des­po­lizei am Dort­munder Flug­hafen fest­nehmen. Eine 17-Jäh­rige rumä­ni­sche Staats­an­ge­hö­rige die in Beglei­tung ihres Säug­lings war, wurde fest­ge­nommen und musste ihren Sohn der Oma des Jungen über­geben.

Die beiden Frauen (17÷32 Jahre) wurden Frei­tag­morgen (18. August) durch Bun­des­po­li­zi­sten am Dort­munder Flug­hafen über­prüft. Bei der grenz­po­li­zei­li­chen Ein­rei­se­kon­trolle der 28-Jäh­rigen deut­schen Staats­an­ge­hö­rigen aus Ser­bien kom­mend stellte sich heraus, dass diese vom Eus­kir­chener Amts­ge­richt, wegen Betruges zu einer Geld­strafe von 780 Euro ver­ur­teilt worden war. Die Strafe hatte sie jedoch nie begli­chen. Weil sie das auch am Freitag nicht konnte, wurde sie zur Ver­bü­ßung einer Ersatz­frei­heits­strafe von 50 Tagen in die Gel­sen­kir­chener JVA ein­ge­lie­fert.

Baby einer gesuchten 17-Jährigen muss bei Oma bleiben

Nur 20 Minuten später wurde auch die 17-jäh­rige Rumänin grenz­po­li­zei­lich kon­trol­liert, als sie ver­suchte nach Bel­grad aus­zu­reisen. Dabei stellten die Bun­des­po­li­zi­sten fest, dass gegen die junge Mutter eines Säug­lings, ein Unter­su­chungs­haft­be­fehl des Kre­felder Amts­ge­richts vorlag. Dieses hatte den Haft­be­fehl erlassen, weil die in Cölbe (Hessen) wohn­hafte Frau als Tat­ver­däch­tige eines Dieb­stahls von meh­reren Klei­dungs­stücken gilt. Zusammen mit einer Kom­plizin soll die 17-Jäh­rige in einem großen Kre­felder Kauf­haus, Klei­dung im Wert von 900 Euro ent­wendet haben.

Nach Rück­sprache mit der Justiz wurde sie einem Haft­richter vor­ge­führt. Ihren nur wenige Wochen alten Sohn musste sie ihrer Mutter über­lassen, die sich vor­erst um ihn küm­mern wird.

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