Zum 130jährigen Bestehen wirft Aloysiusschule Blick in die Zukunft

Höhepunkt am Samstag beim Tag der offenen Tür der Aloysiusschule: Die Kinder vergraben eine Zeitkapsel auf dem Schulhof. In 20 Jahren, zum 150. Geburtstag der katholischen Grundschule, soll die Kapsel wieder ausgebuddelt werden. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Höhepunkt am Samstag beim Tag der offenen Tür der Aloysiusschule: Die Kinder vergraben eine Zeitkapsel auf dem Schulhof. In 20 Jahren, zum 150. Geburtstag der katholischen Grundschule, soll die Kapsel wieder ausgebuddelt werden. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

„Wir blicken in die Zukunft“ lautete das Motto eines Tages der offenen Tür am Samstag (8.10.) in der Aloysiusschule. „In den 130 Jahren des Bestehens der Schule gibt es selbstverständlich Altbewährtes. Aber wir wollen auch in die Zukunft blicken und deshalb gibt aber auch viel Neues bei uns“, erläutert Gabi Spieker, die Leiterin der katholischen Grundschule das Motto.

Zuvor hatten die Kinder die Zeitkapsel mit ihren Ideen und Vorstellungen von der Zukunft gefüllt, die sie im Unterricht erarbeitet hatten. (Foto: privat)

Zuvor hatten die Kinder die Zeitkapsel mit ihren Ideen und Vorstellungen von der Zukunft gefüllt, die sie im Unterricht erarbeitet hatten. (Foto: privat)

Dabei öffnet die Aloysiusschule nicht nur für künftige Kinder und ihre Eltern ihre Türen. Auch viele Eltern der I-Dötze, die erst vor wenigen Wochen eingeschult wurden, sind neugierig und haben ein großes Bedürfnis, die Schule ihrer Kinder einmal von Innen kennenzulernen. Die Unterrichtsbesuche waren deshalb am Samstag ein wichtiger Bestandteil der Veranstaltung.

Außerdem konnten sich die Eltern über neue Angebote und Einrichtungen informieren. So wird die Aloysiusschule ab sofort eng mit der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) Liebfrauen kooperieren. „Es wird regelmäßige Angebote und Aktionen für die Kinder von uns geben“, erläutert Franziska Ceglarski von der KJG. In der Schule, aber auch in der Kirchengemeinde gegenüber. „Denn wir möchten wir auch den Bezug zur katholischen Kirchengemeinde stärken.“

Auch die Offene Ganztagsschule (OGS) der Aloysiusschule, bekanntlich von einem Elternverein getragen, hat eine neue Leitung bekommen. Der langjährige Mitarbeiter Tobias Jansen wird das ansonsten unverändert gebliebene OGS-Team ab sofort leiten. Die Eltern konnten sich am Samstag über das pädagogische Konzept der OGS informieren.

Neue Leitung der OGS

Inhaltlich gibt es da einige Neuerungen: So ist ein „Mensabetrieb“ für die Mittagsverpflegung eingeführt worden: Die Kinder müssen nicht mehr im Klassenverband essen, sondern können selbst entscheiden, wann sie zum Essen gehen möchten. Am Mittagstisch erwartet sie dann auch eine frische und gesunde Salatbar, aus der sie wählen können, was ihnen schmeckt. Außerdem gibt es neuerdings eine Rezept-Box, in die Kinder Rezepte ihrer Lieblingsgerichte einwerfen können. „Was die Kinder zu Hause gerne essen, können sie dann auch bei uns in der Schule bekommen“, erklärt Gabi Spieker.

Geplant ist aber auch eine neue Zusammensetzung des Vorstandes des Elternvereins, dem künftig auch ein Mitglied des Lehrerkollegiums angehören soll.

Doch auch der Spaß und das Spiel für die Kinder ist am Samstag nicht zu kurz gekommen. Aufregend und sicher der Höhepunkt für die Kinder, war das Verbuddeln einer Zeitkapsel.  Die ganze Woche über hatten sich die Kinder im Unterricht Gedanken gemacht, wie wohl die Zukunft aussehen wird. Einige der Ideen sind in der Zeitkapsel enthalten, die nun in 20 Jahren wieder ausgegraben werden soll, wenn die Aloysiusschule ihren 150. Geburtstag feiern wird.

Neben vielen Informationen für die Eltern kamen auch der Spaß für die Kinder nicht zu kurz: Besondres beliebt waren die Glitzer-Tattoos, die es im Foyer zum Aufmalen gab. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de).

Neben vielen Informationen für die Eltern kamen auch der Spaß für die Kinder nicht zu kurz: Besondres beliebt waren die Glitzer-Tattoos, die es im Foyer zum Aufmalen gab. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de).

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Dipl.-Journalist

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