Zukunftsnetz Mobilität NRW: Mitglieds-Urkunde für den Kreis

Birgit Heinekamp vom Kreis Unna (vordere Reihe rechts) nahm die Mitgliedsurkunde gemeinsam mit weiteren Vertretern aus Westfalen von Staatssekretär Michael von der Mühlen (mittlere Reihe rechts) im Beisein von André Pieperjohanns (Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Kreis Unna mbH / VKU, oben Mitte) und Michael Hein (Hauptabteilungsleiter Westfälische Provinzial Versicherung AG, oben rechts) als Träger der Koordinierungsstelle Westfalen entgegen. (Foto: N. Bunke – ZMN)

Bir­git Hei­ne­kamp vom Kreis Unna (vor­de­re Rei­he rechts) nahm die Mit­glieds­ur­kun­de gemein­sam mit wei­te­ren Ver­tre­tern aus West­fa­len von Staats­se­kre­tär Micha­el von der Müh­len (mitt­le­re Rei­he rechts) im Bei­sein von André Pie­per­jo­hanns (Geschäfts­füh­rer der Ver­kehrs­ge­sell­schaft Kreis Unna mbH / VKU, oben Mit­te) und Micha­el Hein (Haupt­ab­tei­lungs­lei­ter West­fä­li­sche Pro­vin­zi­al Ver­si­che­rung AG, oben rechts) als Trä­ger der Koor­di­nie­rungs­stel­le West­fa­len ent­ge­gen. (Foto: N. Bun­ke – ZMN)

PK) Der Kreis Unna ver­steht sich als Regi­on der kur­zen Wege und setzt auf ein kli­ma­freund­li­ches Mobi­li­täts­an­ge­bot. Auch mit­hil­fe des Lan­des will die Kreis­ver­wal­tung die Wei­chen für die Mobi­li­tät von mor­gen stel­len – und das als eines der ersten Mit­glie­der im „Zukunfts­netz Mobi­li­tät NRW“.

Wie ver­netzt man ver­schie­de­ne Ver­kehrs­trä­ger am besten, wie rea­li­siert man Car­sha­ring-Ange­bo­te und wie sieht ein siche­rer Rad­weg aus? Mit Fra­gen wie die­sen beschäf­tigt sich das vom Ver­kehrs­mi­ni­ste­ri­um initi­ier­te „Zukunfts­netz Mobi­li­tät NRW“. Lan­des­weit sind vier Koor­di­nie­rungs­stel­len für das Lan­des­netz­werk tätig. In die­sem Netz­werk haben sich 57 Kom­mu­nen zusam­men­ge­schlos­sen, dar­un­ter auch der Kreis Unna.

Micha­el von der Müh­len, Staats­se­kre­tär im Ver­kehrs­mi­ni­ste­ri­um, über­reich­te die Mit­glieds­ur­kun­de jetzt bei einem Fest­akt in Düs­sel­dorf an Bir­git Hei­ne­kamp aus der Stabs­stel­le Pla­nung und Mobi­li­tät beim Kreis Unna. Von der Müh­len unter­strich: „Die Men­schen wol­len sich in ihrer Stadt hei­misch und wohl füh­len. Dazu zählt auch, dass die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger mobil sind – ob mit dem ÖPNV, dem eige­nen Auto, dem Rad, zu Fuß oder einem Car­sha­ring-Fahr­zeug.“

Wie wich­tig Mobi­li­tät für die Men­schen im Kreis Unna ist, zeigt das Ergeb­nis der kürz­lich durch­ge­führ­ten Mobi­li­täts­be­fra­gung: An einem nor­ma­len Werk­tag ver­las­sen cir­ca 85 Pro­zent der Bevöl­ke­rung im Kreis Unna das Haus. Jeder mobi­le Mensch im Kreis legt durch­schnitt­lich 3,2 Wege und Fahr­ten pro Werk­tag zurück und ist dabei im Schnitt 58 Minu­ten unter­wegs.

Allein die­se Zah­len unter­mau­ern die Bedeu­tung eines nach­hal­ti­gen und kli­ma­freund­li­chen Mobi­li­täts­ma­nage­ments“, sagt Bir­git Hei­ne­kamp, „als Mit­glied im Zukunfts­netz Mobi­li­tät pro­fi­tiert der Kreis Unna nicht nur vom regio­na­len Aus­tausch und den Bera­tungs­an­ge­bo­ten der Koor­di­nie­rungs­stel­len, son­dern auch vom Input aktu­el­ler wis­sen­schaft­li­cher Erkennt­nis­se.“

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es im Inter­net unter www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de.

 

 

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Dipl.-Journalist

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