Zentrale Ausländerbehörde beim Kreis: Räume gefunden — Personal gesucht

Fachbereichsleiter Ferdinand Adam (r.) und Sebastian Schmidt aus der Erstaufnahmeeinrichtung in Unna-Massen zeigen die neuen Schilder. (Foto: B. Kalle – Kreis Unna)

Fach­bere­ich­sleit­er Fer­di­nand Adam (r.) und Sebas­t­ian Schmidt aus der Erstauf­nah­meein­rich­tung in Unna-Massen zeigen die neuen Weg­weis­er. Jet­zt hat der Kreis auch Räum­lichkeit­en für die Zen­trale Aus­län­der­be­hörde in Königs­born gefun­den. (Foto: B. Kalle – Kreis Unna)

Anfang 2018 gilt es: Dann übern­immt der Kreis die Zen­trale Aus­län­der­be­hörde (ZAB) von Dort­mund. Während das Per­son­al noch gesucht wird, sind geeignete Räum­lichkeit­en inzwis­chen gefun­den.

Über den aktuellen Stand berichtete Ord­nungs­dez­er­nent Dirk Wigant im Auss­chuss für Feuer­wehr, Sicher­heit, Ord­nung und Straßen­verkehr – und er hat­te gute Nachricht­en parat.

Auf die bun­desweit aus­geschriebe­nen knapp 60 Stellen melde­ten sich bish­er fast 440 Bewer­ber. Die erste Vorstel­lungsrunde mit 120 möglichen neuen Kreis­mi­tar­beit­ern startet Anfang Juni. Vor allem gesucht wer­den die kün­fti­gen vier Team­leitun­gen.

ZAB nach Königsborn

Neuigkeit­en gibt es auch bei der Raum­frage. Bekan­ntlich soll die ZAB auf Dauer auf dem Gelände der Lan­desstelle für Aussiedler, Zuwan­der­er und aus­ländis­che Flüchtlinge in Unna-Massen unterge­bracht wer­den. Dort ist seit Mitte 2015 bere­its die vom Kreis für das Land betriebene Erstauf­nah­meein­rich­tung (EAE) für Asyl­be­wer­ber ansäs­sig. Allerd­ings: Die EAE arbeit­et immer noch in baulichen Pro­vi­sorien. Für die ZAB gäbe es noch nicht ein­mal dies.

Der Kreis hat sich deshalb umge­se­hen. Fündig wurde er an der Zechen­straße in Unna-Königs­born. Dort ste­ht ein dreistöck­iges, rund 2.000 qm großes Ver­wal­tungs­ge­bäude (noch) leer. Der Eigen­tümer will es auf die Bedürfnisse der ZAB zugeschnit­ten umbauen. Dez­er­nent Wigant geht von einem min­destens drei­jähri­gen Mietver­hält­nis an dem Stan­dort aus. Zusät­zlich­es Bon­bon: Ganz in der Nähe ist ein S-Bah­nan­schluss, geeignetes Per­son­al kön­nte also bequem über die Schiene anrollen.

Die Kreisver­wal­tung möchte aber nicht nur die Zen­trale Aus­län­der­be­hörde über­gangsweise in Unna-Königs­born ansiedeln. Dort in eine Etage einziehen und let­ztlich mit nach Unna-Massen weit­erziehen soll außer­dem die kom­mu­nale Aus­län­der­be­hörde. Damit gäbe es räum­lich wieder etwas Luft am Haupt­sitz der Kreisver­wal­tung, der nach der Sanierung vor rund zehn Jahren wegen zahlre­ich­er neuer Auf­gaben fast wieder „aus allen Näht­en platzt“. (PK | PKU)

 

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