Wieder Kontrollfahrt mit Drehleiter durch enge Wohnquartiere

Auch in dieser Kurve im Kornblumenweg wurde es heute wieder eng mit dem großen Drehleiterfahrzeug. (Foto: Peter Gräber)

Auch in dieser Kurve im Kornblumenweg wurde es heute wieder sehr eng: Das Drehleiterfahrzeug der Feuerwehr konnte sie nur nach mehrmaligem Rangieren durchfahren. (Foto: Peter Gräber)

Die Feuerwehr und Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Gemeinde waren heute Abend ab 18 Uhr wieder mit dem großen Drehleiterfahrzeug der Wehr in den kleinen Seitenstraßen der Siedlungen in Holzwickede unterwegs, um Falschparker aufzuspüren. War es nur Zufall oder sind die Autofahrer in Holzwickede tatsächlich alles Musterknaben?

Jedenfalls fuhr sich das von Feuerwehrchef Jürgen Luhmann persönlich gesteuerte 11 m lange, 2,50 m breite und 3,20 m hohe Drehleiterfahrzeug auf seiner knapp einstündigen Rundfahrt kein einziges Mal fest. Zwar wurde es das eine oder andere Mal sehr eng und es ging nur noch im Schritttempo weiter. Doch mit einem Bußgeld belegt oder gar abgeschleppt werden musste kein einziger Falschparker.

Ordnungsamt und Feuerwehr ziehen positive Bilanz

„Die Situation ist völlig untypisch“, zogen Uwe Detlefsen, 1. Beigeordneter der Gemeinde, und Gemeindewehrführer Jürgen Luhmann übereinstimmend Bilanz. „Aber natürlich freut uns das Ergebnis. Vielleicht haben die Autofahrer ja doch etwas gelernt.  Dann hätten sich ja unsere Informationsoffensive und die regelmäßigen Kontrollfahrten ja gelohnt.“

Noch Anfang Februar bei der bislang letzten Kontrollfahrt hatte es deutlich mehr Probleme gegeben. So wurden damals auch einige Schwachstellen erkannt und inzwischen behoben. Dazu zählt eine geänderte Parkmarkierung im Portlandweg in der Neuen Caroline oder auch ein Halteverbot eingangs des Kornblumenweges.  Auch um diese neuralgischen Punkte erneut zu überprüfen, fuhren die Feuerwehr und das Ordnungsamt die schmalen Straßen heute wieder ab.

Auch in Zukunft will die Gemeinde weitere Kontrollfahrten mit dem Drehleiterfahrzeug durchführen. Denn im Ernstfall, wenn es brennt und Menschenleben in Gefahr sind, kommt es auf Sekunden an. Immer wieder gab es aber in den engen Wohnstraßen im Gemeindegebiet bei echten Einsatzfahrten Verzögerungen, weil in Kurven oder Engpässen falsch geparkt wurde.

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visage

Dipl.-Journalist

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