WFG erhält 50.000 Euro für den Breitbandausbau

: Nahm den Förderbescheid von Bundesminister Alexander Dobrindt in Berlin entgegen: WFG-Mitarbeiter Jens Büchting (Mitte). Foto: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Nahm den För­der­be­scheid von Bun­des­mi­ni­ster Alex­an­der Dob­rindt in Ber­lin ent­ge­gen: WFG-Mit­ar­bei­ter Jens Büch­ting (Mit­te). (Foto: Bun­des­mi­ni­ste­ri­um für Ver­kehr und digi­ta­le Infra­struk­tur)

Die Wirt­schafts­för­de­rungs­ge­sell­schaft für den Kreis Unna (WFG) erhält 50.000 Euro aus dem Bun­des­för­der­pro­gramm für den Breit­band­aus­bau. Alex­an­der Dob­rindt, Bun­des­mi­ni­ster für Ver­kehr und digi­ta­le Infra­struk­tur, über­reich­te den För­der­be­scheid am Mon­tag in Ber­lin an WFG-Mit­ar­bei­ter Jens Büch­ting.

Mit der För­de­rung kön­nen wir nun Aus­bau­pro­jek­te für schnel­les Inter­net im Kreis Unna wei­ter vor­an­brin­gen“, freut sich WFG-Geschäfts­füh­rer Dr. Micha­el Dan­ne­bom und fügt hin­zu: „Die Mit­tel wer­den zunächst genutzt, um ein Kon­zept für den Breit­band­aus­bau im Kreis Unna bei einem exter­nen Exper­ten in Auf­trag zu geben.“ Die­ses Kon­zept sol­le in Abstim­mung mit den Kom­mu­nen Lösun­gen und Mög­lich­kei­ten auf­zei­gen, wie es künf­tig gelin­gen kön­ne, die peri­pher gele­ge­nen Gewer­be­ge­bie­te durch eine Haupt­lei­tung (Back­bone) an das schnel­le Inter­net anzu­bin­den, so der WFG-Geschäfts­füh­rer wei­ter. Mit dem För­der­be­scheid sei eine erste wich­ti­ge Hür­de zur bes­se­ren Ver­sor­gung der Unter­neh­men und Betrie­be im Kreis Unna mit lei­stungs­fä­hi­gem Breit­band genom­men. Bereits in der Ver­gan­gen­heit hat­te die WFG kreis­wei­te Breit­band­fo­ren initi­iert. Im Rah­men die­ser Tref­fen ver­stän­dig­ten die Teil­neh­mer sich dar­auf, den Glas­fa­ser­aus­bau als zukunfts­wei­sen­de Tech­no­lo­gie in den zehn Städ­ten und Gemein­den zu for­cie­ren.
Neben der WFG nah­men in der ver­gan­ge­nen Woche auch Ver­tre­ter der Stadt Berg­ka­men und der Stadt Fröndenberg/Ruhr ihre För­der­be­schei­de vom Bun­des­mi­ni­ster in Ber­lin ent­ge­gen. Die Stadt Wer­ne pro­fi­tiert eben­falls seit Anfang des Jah­res von der För­de­rung.

Förderprogramm für schnelles Internet ein Riesenerfolg

Das Bun­des­för­der­pro­gramm für schnel­les Inter­net ist ein Rie­sen­er­folg. Die gro­ße Nach­fra­ge der Kom­mu­nen hält unver­min­dert an: Täg­lich errei­chen uns neue För­der­an­trä­ge, die wir schnell und unbü­ro­kra­tisch ent­schei­den. Wir machen allen Kom­mu­nen und Land­krei­sen ein Ange­bot, das Bun­des­pro­gramm zu nut­zen, damit es bis 2018 auf der Land­kar­te kei­ne wei­ßen Flecken mehr gibt“, so Mini­ster Dob­rindt bei der gest­ri­gen Ver­lei­hung. Er wies dar­auf hin, dass sein Mini­ste­ri­um in einem zwei­ten Schritt För­der­mit­tel von bis zu 15 Mil­lio­nen Euro je Pro­jekt ver­ge­be, um die Umset­zung von Aus­bau­pro­jek­ten zu för­dern.

Seit Beginn des Bun­des­pro­gramms am 18. Novem­ber 2015 konn­ten laut Anga­ben des Bun­des­mi­ni­ste­ri­um für Ver­kehr und digi­ta­le Infra­struk­tur bereits 519 För­der­an­trä­ge von Kom­mu­nen und Land­krei­sen aus ganz Deutsch­land posi­tiv beschie­den wer­den. Mit dem Bun­des­för­der­pro­gramm sol­len unter­ver­sorg­te Gebie­te einen Netz­zu­gang von min­de­stens 50 Mbit pro Sekun­de erhal­ten. Ins­ge­samt ste­hen für die Breit­band­för­de­rung aus Bun­des­mit­teln rund 2,7 Mil­li­ar­den Euro bereit.

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