WFG bietet ab sofort Beratung zur beruflichen Entwicklung an

Jan Dettweiler (links) bietet die kostenlose Beratung zur beruflichen Entwicklung an. Sandra Duken hat sich mit seiner Hilfe erfolgreich beruflich verändert und auch für Marc Lobert ist die neue Mitarbeiterin eine echte Bereicherung. Foto: WFG (Ute Heinze)

Jan Det­tweil­er (links) bietet die kosten­lose Beratung zur beru­flichen Entwick­lung an. San­dra Duken hat sich mit sein­er Hil­fe erfol­gre­ich beru­flich verän­dert und auch für Marc Lobert ist die neue Mitar­bei­t­erin eine echte Bere­icherung. (Foto: WFG — Ute Heinze)

Das befris­tete Arbeitsver­hält­nis läuft aus, im aktuellen Job fehlen die Per­spek­tiv­en und eine neue beru­fliche Her­aus­forderung muss her: Jan Det­tweil­er, Bil­dungscoach bei der Stiftung Weit­er­bil­dung der Wirtschafts­förderung Kreis Unna (WFG), bietet ab sofort die vom Land geförderte „Beratung zur beru­flichen Entwick­lung (BBE)” für Men­schen, die im Kreis Unna wohnen, an.
Gemein­sam mit den Rat­suchen­den set­zt sich der zer­ti­fizierte Berater mit deren Inter­essen und Wün­schen auseinan­der und entwick­elt zusam­men mit ihnen Hand­lungs- und Lösungswege. Er ver­mit­telt Infos zum Arbeits­markt und zu Weit­er­bil­dun­gen und zeigt zudem Möglichkeit­en der finanziellen Unter­stützung auf. „Natür­lich sind die Rat­suchen­den auch selb­st gefragt, da sie aktiv mitar­beit­en”, erk­lärt Det­tweil­er. „Manch­mal gibt es bis zum näch­sten Tre­f­fen auch Hausauf­gaben.“ Die kosten­lose Beratung umfasst max­i­mal neun Stun­den.

San­dra Duken aus Bönen hat jüngst am Beratungsange­bot der WFG teilgenom­men und sich erfol­gre­ich beru­flich verän­dert. „Ich habe vor 20 Jahren eine Aus­bil­dung zur Kon­di­torin absolviert, dann aber in einem Pflege­heim als Ver­wal­tungskraft gear­beit­et”, berichtet die 42-Jährige und ergänzt: „Ich hat­te viele Ideen für meine beru­fliche Zukun­ft im Kopf, aber erst durch die Gespräche und die Reflek­tion mit Her­rn Det­tweil­er ist mir klar gewor­den, was ich wirk­lich will.”

Individuelle Lösungen

Nach mehreren Gesprächen war klar, dass sie sich im jet­zi­gen Job sehr wohl fühlt, aber auch eine neue Her­aus­forderung sucht. Sie entsch­ied sich daher, zusät­zlich zur Anstel­lung in der Ver­wal­tung als Kon­di­torin für das Ring­ho­tel Kathari­nen Hof in Unna zu arbeit­en. „Die Kom­bi­na­tion aus Sicher­heit im vorhan­de­nen Job und neuer Her­aus­forderung macht mich sehr zufrieden und glück­lich“, ergänzt sie strahlend.

Hoteldirek­tor Marc Lobert ist vom Neuzu­gang in der Küche ganz begeis­tert. „Frau Duken ist ein echter Glücks­fall und eine große Bere­icherung für unser Haus. Statt der bish­er ver­wen­de­ten Fer­tig­waren kön­nen wir unseren Kun­den bei Feier­lichkeit­en und im Tages­geschäft nun frische und mit viel Liebe und Lei­den­schaft geback­ene Torten und Kuchen anbi­eten. Das kommt sehr gut an”, erk­lärt Lobert.

  • Per­so­n­en, die im Kreis Unna wohnen (ausgenom­men von der Förderung sind Schüler/-innen und Schu­la­bgänger/-innen), und eine Beratung in Anspruch nehmen möcht­en, kön­nen sich an Jan Det­tweil­er, j.dettweiler@wfgkreis-unna.de, Tel. 0 23 03 27 22 90, wen­den und einen Ter­min vere­in­baren.

Beratung zur beru­flichen Entwick­lung (BBE)
Das Förderange­bot Beratung zur beru­flichen Entwick­lung (BBE) unter­stützt Men­schen in beru­flichen Verän­derung­sprozessen. Die Lan­desregierung leis­tet damit einen wichti­gen Beitrag zur Fachkräftesicherung. Die Beratung wird von qual­i­fizierten Bera­terin­nen und Beratern durchge­führt und ist kosten­los. Ziel der Beratung ist es, die Entschei­dungskom­pe­ten­zen der Rat­suchen­den im Hin­blick auf ihre beru­fliche Entwick­lung zu stärken, ihre beru­fliche Hand­lungskom­pe­tenz zu fördern, eine Bilanzierung der per­sön­lichen Kom­pe­ten­zen vorzunehmen sowie kurz- und langfristige Ziele für die beru­fliche Entwick­lung zu find­en. Das Beratungsange­bot richtet sich grund­sät­zlich an Per­so­n­en in beru­flichen Verän­derung­sprozessen. Ange­sprochen sind auch Men­schen in prekären Beschäf­ti­gungsver­hält­nis­sen, mit Zeitver­trag, Befris­tung oder Mini­job, sowie Beruf­s­rück­kehrerin­nen, Ältere und An- und Ungel­ernte. Eben­falls zum Adres­satenkreis des Ange­botes zählen Arbeit­nehmerin­nen und Arbeit­nehmer, die aus gesund­heitlichen Grün­den ihren Beruf nicht mehr ausüben kön­nen oder Beschäftigte, die sich umori­en­tieren und einen neuen Arbeit­splatz find­en müssen, weil ihr jet­ziger Betrieb von Insol­venz bedro­ht ist. Die kosten­lose Beratung kann im Umfang von ein bis zu neun Stun­den durchge­führt wer­den. Qual­i­fizierte Bera­terin­nen und Berater ste­hen den Rat­suchen­den dabei zur Seite.

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