Westnetz stutzt Bäume und Sträucher

Westnetz schneidet aktuell auch in Holzwickede Bäume und Sträucher unter den Freileitungen. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)
West­netz schneidet aktuell auch in Holzwickede Bäume und Sträu­cher unter den Frei­lei­tungen. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

West­netz schneidet aktuell Bäume und Sträu­cher unter Frei­lei­tungen. Auch in Holzwickede, Werne und Selm wird gear­beitet. Das Unter­nehmen sorgt auf diese Weise für eine sichere Strom­ver­sor­gung in der Region. „Wir schneiden alle Pflanzen, die im Sommer hoch­ge­wachsen sind und nun nicht mehr den erfor­der­li­chen Sicher­heits­ab­stand zu unseren Strom­lei­tungen haben“, erklärt Bernd Höl­scher, Netz­mei­ster bei West­netz.

Die zustän­digen Behörden, wie Grün­flä­chenamt und Land­schafts­be­hörden, sind über Art und Umfang der Maß­nahmen infor­miert. Die Arbeiten werden zum Ende der Vege­ta­ti­ons­ruhe Ende Februar 2019 beendet sein.

Heute werden rund 90 Pro­zent der Flä­chen nach den Grund­sätzen des Bio­top­ma­nage­ments gepflegt. Das heißt: häu­figer, aber weniger intensiv. Früher wurde nur alle zehn bis 15 Jahre der Bewuchs ent­fernt – ein starker öko­lo­gi­scher Ein­schnitt, der das Land­schafts­bild nach­haltig störte und kosten­in­ten­sive Hand­ar­beit nötig machte. Schnell­wüch­sige Baum­arten wie Pappel, Fichte und Birke werden ver­drängt und lang­samer wach­sende Arten geför­dert. So ent­steht nach einigen Jahren ein geschlos­sener, pfle­ge­ex­ten­siver Bestand. Der ent­ste­hende Nie­der­wald bietet opti­male Lebens­be­din­gungen für Fauna und Flora, wie Natur­schutz­ver­bände bestä­tigen. Auf diese Weise ent­stehen viel­fäl­tige Bio­tope mit öko­lo­gi­schen Nischen für viele Tier- und Pflan­zen­arten.

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