Wasserversorgung übernimmt altes Feuerwehrgerätehaus in Opherdicke

Künftiges Domizil der kommunalen Wasserversorgung: das ehemalige Feuerwehrgerätehaus Auf dem Blick 2a. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)
Künf­tiges Domizil der kom­mu­nalen Was­ser­ver­sor­gung: das ehe­ma­lige Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus Auf dem Blick 2a. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Die kom­mu­nale Was­ser­ver­sor­gung wird nach einem teuren Umbau in das Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus Auf dem Blick 2 nach Opher­dicke umsie­deln. Der Betriebs­aus­schuss hat dazu heute eine Ände­rung des Wirt­schafts­planes 2018 für den Eigen­be­trieb Was­ser­ver­sor­gung ein­stimmig und ohne Dis­kus­sionen beschlossen.

Not­wendig wurde die Ände­rung aus zwei Gründen: Zum einen wird der Fuhr­park des Eigen­be­triebes kurz­fri­stig um ein E-Fahr­zeug (Nissan Leaf für rd. 30 000 Euro) erwei­tert. Vor allem aber hat der Eigen­be­trieb Was­ser­ver­sor­gung das alte Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus Auf dem Blick 2a zum 1. Sep­tember in sein Ver­mögen über­nommen. Grund: Der bisher am Markt 4 unter­ge­brachte Betriebs- und Ver­wal­tungs­be­reich der Was­ser­ver­sor­gung wird kom­plett nach Opher­dicke ver­legt. 

Mindestens 475 000 Euro Umbaukosten

Einmal mehr wird der Eigen­be­trieb damit ehe­ma­lige Räume der Frei­wil­ligen Frei­wil­ligen Feu­er­wehr der Gemeinde beziehen. Aller­dings wird das nicht ohne umfang­reiche Umbau­maß­nahmen mög­lich sein. Ersten groben und aus­drück­lich unver­bind­li­chen Schät­zungen zufolge werden die Umbau­maß­nahmen min­de­stens rund 475 000 Euro kosten, wobei etwa 75 000 Euro Vor­steuer ein­ge­spart werden könnten. Die Ver­wal­tung hält diese Aus­gaben für ange­messen, da der Umbau eines anderen Gebäudes im Gemein­de­ge­biet genauso teuer wäre oder sogar noch mehr kosten würde.

Erste Pla­nungs­va­ri­anten wurden vom Archi­tek­tur­büro Weicken in Unna mit dem Fach­be­reich Tech­ni­sche Dienste erar­beitet. Genau Umbau­pläne sollen diesen Monat vor­liegen. 

Der Zeit­plan sieht vor, dass der Bau­an­trag für die Lie­gen­schaft Auf dem Blick zum 4. 10 gestellt und am 20. November mit den Umbau­maß­nahmen begonnen werden kann, infor­mierte die Ver­wal­tung den Aus­schuss heute. Um die Kosten im Rahmen zu halten, sollen Mit­ar­beiter des gemeind­li­chen Bau­be­triebs­hofes erheb­liche Eigen­lei­stungen erbringen (Fliesen, Trockenbau, Mau­rer­ar­beiten, teil­weise Est­rich, Maler, Bepflan­zungen, Pfla­ster).

Die grö­ßeren Gewerke werden dann erst im kom­menden Jahr zum Tragen kommen. Aus diesem Grund sind im Haus­halt für dieses Jahr zunächst nur rund 120 000 Euro ein­zu­planen (ein­schließ­lich einer ersten Abschlags­zah­lung an den Archi­tekten und Planer).

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