Wacken-Feeling beim 3. Haarstrangfest auf dem Erbstößer-Hof

Trotz widriger Wet­terum­stände flo­gen wieder die Wack­er­steine und andere Gegen­stände beim 3. Haarstrangfest auf dem Hof Erb­stößer. (Fotos[7]: B. Skupch)

Trotz widriger Wet­ter­ver­hält­nisse war das 3. Haarstrangfest ein Riesen­er­folg. Die Ein­tra­cht, gemein­sam mit der Land­ju­gend Ver­anstal­ter, zog dieses Fest trotz der Wet­ter­ver­hält­nisse nach dem bewährten Rezept durch und wurde hier­für belohnt.

Die Besuch­er trotzten dem Wet­ter und ließen sich die gute Laune durch den Regen nicht verder­ben.

Pünk­tlich um 13 Uhr ging es los, der erste Shut­tle­bus fuhr vom Mark­t­platz los, es wurde Erb­sen­suppe verteilt und die Steaks und Würstchen wur­den auf den Grill gelegt.

Viele Fes­t­be­such­er hat­ten vorge­sorgt und kamen in Gum­mistiefel und wet­ter­fester Klei­dung. “Wie schön ist das denn”, war Ralf Stock­haus, der Vor­sitzende der „Ein­tra­cht“, ganz begeis­tert. Denn  es waren  nicht wenige, die den Erb­stößer Hof besucht­en.

Die Spiele kon­nten begin­nen.

Ein Riese­nan­drang und viel Action bei der ver­rück­ten Spie­len. Egal, ob klein oder groß, jed­er wollte mit­spie­len, denn es gab richtig schön was zu gewin­nen: Pokale, Medaillen oder schot­tis­ch­er Whiskey, Sekt oder ein Fäss­chen Bier bis hin zu Gutscheinen aus der Hengser Geschäftswelt, dem Kos­metikin­sti­tut und der Pizze­ria Palaz­zo. Es flo­gen wieder Stiefel, Baum­stämme, Wack­er­steine, Gum­mistiefel und dieses Jahr zum ersten Mal auch Klo­brillen beim Ziel­wurf.

Dieser Junge Mann scheint schon mal für das leg­endäre Wack­en-Fes­ti­val zu üben.

Die Vere­ine waren auch wet­ter­fest und präsen­tierten sich mit ihren Info-Stän­den: der HSC, die NABU, der Sozialver­band VDK, der His­torische Vere­in, die Schlüter und Schlep­per­fre­unde aus Hengsen und der MGV Ein­tra­cht 1882 Hengsen.

Das Kuchen­büf­fet war wieder gut mit über 33 Torten gefüllt und die Sänger­frauen hat­ten alle Hände voll zu tun.

Für die musikalis­che Unter­hal­tung sorgte am Nach­mit­tag der „Chor ohne Namen“ mit seinem neuesten Pro­gramm und bun­ten Kostü­men, entsprechend der musikalis­chen Dar­bi­etung.

Danach trat dann der Män­ner­chor auch selb­st auf und nahm das Pub­likum auf eine musikalis­che Reise mit. Das Pub­likum schwel­gte in Erin­nerun­gen sang oft sel­ber mit und bedank­te sich mit lang anhal­tenden Applaus.

Treckerpulling war der Höhepunkt in diesem Jahr

Die Mannschaft des Judo Clubs Holzwickede legte sich beim Treck­er­pulling mächtig ins Zeug und siegte im finalen Stechen über die Titelvertei­di­ger der Land­ju­gend.

Der Höhep­unkt in diesem Jahr war aber das Treck­erziehen, welch­es die Ein­tra­cht tra­di­tionell startete. Eine gewaltige Men­schen­menge umsäumte die Rennstrecke die durch Sicher­heits­bän­der begren­zt war. Dann ging es los: Ein mächtiges Geschreie und Gejohle und eine Stim­mung wie auf der Südtribüne feuerte den Män­ner­chor an. Dann das Zeichen vom Spielleit­er Ulrich Quern­heim und der gemein­same Count­down mit den Zuschauern begann:

Fünf – vier – drei – zwei – eins – und null. Die Stim­mung war kaum zu über­bi­eten und der Chor zog was das Zeug hält, was beweist: Sin­gen macht nicht nur Spaß, son­dern hält auch gesund.

Geballte Frauen­pow­er: Die “Erb­stößer-Frauen” siegten ver­di­ent in der Girls-Liga und holten sich die Flasche Sekt.

Einige Grup­pen hat­ten sich im Vor­feld schon angemeldet und andere bilde­ten sich ganz spon­tan. In der reinen „Frauen­grup­pen“, der soge­nan­nten „Girls-Liga“, gewan­nen die „Erb­stößer-Frauen“. Selb­st die Kinder woll­ten und durften mit­machen, (oft mit der Hil­fe von Papa und Mama), denn die Ini­tia­toren des Spiels, die Schlüter und Schlep­per­fre­unde, waren auf alles gut vor­bere­it­et. So bilde­ten sich noch einige spon­tane Grup­pen und auch reine Fam­i­lien­grup­pen.

Der Judo-Club, der in diesem Jahr erst­ma­lig dabei war, sorgte für das leib­liche Wohl mit Pommes, Steaks und Würstchen. Die Judokas bewar­ben sich auch für das Trak­tor­pulling und schafften es in diesem Jahr bei einem Stechen die Land­ju­gend zu ent­thro­nen. Das wichtig­ste aber war die gute Laune und der Riesenspaß für Alt und Jung.

Hier die Gewinner der Spiele:

Die stolze Siegerin beim Hand­taschen-Weitwurf.

High­land-Games:
Es siegte Dominik Vei­th. Er gewann einen Pokal und eine Flasche schot­tis­chen Whisky.

Treck­er­pulling der Her­ren:
Der Judo Club gewann im Final­stechen gegen die Land­ju­gend.

Treck­er­pulling der Damen:
Die Damen des Erb­stößer Hofes siegten und gewan­nen eine Flasche Sekt.

Hand­taschen­weitwurf:
Es siegte Sabine mit 16,10 m. Sie gewann den Pokal und einen Gutschein vom Kos­metikin­sti­tut Hengsen.

Klo­bril­len­ziel­wurf:
Es siegte Rein­hard mit 50 Punk­ten bei drei Wür­fen. Er gewann den Pokal und einen Gutschein der Pizze­ria in Hengsen.

Kinder­stiefel­weitwurf:
Es siegte der Schüler Tibo. Er gewann einen Pokal und leckere Bon­bons.

Einen “Oskar” aus fast purem Gold und einen Blu­men­strauß beka­men Elke und Olaf Erb­stößer. Als Dankeschön, weil sie ihren Hof zur Ver­fü­gung stell­ten.

Highlander tanzen im Matsch

Am Abend gehörte die Bühne dann den Musik­ern der Band „Just4fun“, die mit Pow­er und toller Musik das Pub­likum verza­uberte. Viele fühlten sich wie in Wack­en und tanzten mit Gum­mistiefeln im Matsch.

Da kommt Wack­en-Feel­ing bei den Higlan­dern auf: Tanz im Matsch zur Mucke von “just4fun”.

Pünk­tlich um 22.15 begann das gemein­same Sin­gen von Hits, Ever­greens und Ohrwürmern: der „MitS­ingspass“ mit Peter und Paul. Die bei­den präsen­tierten die Lieder und ani­mierten das Pub­likum erfol­gre­ich zum Mitsin­gen. Die „Wack­en­er“- High­lander ließen sich auch nicht lange bit­ten und san­gen so laut mit, dass es bis ins Sauer­land zu hören war.

Danach fuhr der let­zte Shut­tle­bus, um die Leute wieder zurück­zubrin­gen. Doch die meis­ten Besuch­er blieben noch auf dem Erb­stößer Hof und tanzten und macht­en Par­ty nach der Musik der Par­ty­band „just4fun“.

Der Shut­tle­bus, der in diesem Jahr erst­mals zwis­chen dem Mark­t­platz und dem Fest­platz einge­set­zt wurde, ist von den Holzwicked­ern Bürg­ern gut angenom­men wor­den. Ins­ge­samt wur­den etwa 150 Per­so­n­en befördert.

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