Verwaltung überlegt Abbau der Papiercontainer-Standorte

Spontan verabredeten sich diese Holzwickeder Bürger über die sozialen Medien zur Säuberungsaktion des Containerstandortes auf dem Parkplatz an Kirchstraße. (Foto: privat)

Spon­tan ver­ab­re­de­ten sich die­se Holzwicke­der Bür­ger über die sozia­len Medi­en zur Säu­be­rungs­ak­ti­on des Con­tai­ner­stand­or­tes auf dem Park­platz an Kirch­stra­ße. (Foto: pri­vat)

Im Rat­haus gibt es Über­le­gun­gen, alle drei Papier­con­tai­ner-Stand­or­te in der Gemein­de auf­zu­ge­ben.  Das erklär­te Käm­me­rer Rudi Grüm­me in einer Bür­ger­fra­ge­stun­de zu Beginn der Rats­sit­zung die­se Woche.

Vor­an­ge­gan­gen war eine Anfra­ge von Karl Stad­ler, der mehr­fach ver­geb­lich ver­sucht hat­te, sein Alt­pa­pier in den Con­tai­nern zu ent­sor­gen. Doch jedes Mal sei­en die Con­tai­ner mit Papier und vor allem gro­ßen Kar­tons voll­ge­stopft wor­den. Trotz­dem hät­ten Anlie­fe­rer wei­te­res Papier und Kar­tons dann zwi­schen die Con­tai­ner abge­la­den. An den Wochen­en­de sei es beson­ders schlimm.

Nach eige­nen Beob­ach­tun­gen geht Stad­ler davon aus, dass vor allem auch Gewer­be­trei­ben­de und sogar aus­wär­ti­ge Fir­men Kar­tons und Alt­pa­pier in den auf­ge­stell­ten Con­tai­nern ent­sor­gen, obwohl das gar nicht zuläs­sig ist. „Kann man das nicht mal stren­ger kon­trol­lie­ren?“, frag­te Stad­ler nach.

Das Pro­blem ist uns  bekannt“, bestä­tigt der Bei­ge­ord­ne­te Bernd Kasisch­ke. Gewer­be­trei­ben­de  könn­ten ihr Alt­pa­pier und die Kar­to­na­gen kosten­los am Wert­stoff­hof ent­sor­gen.  „Es kann sich auch jeder kosten­los eine Blaue Ton­ne bestel­len“, ergänz­te Käm­me­rer Rudi Grüm­me. „Was das an den Con­tai­ner-Stand­or­ten pas­siert, kostet dage­gen eine Men­ge Geld.“ Fir­men und Gewer­be­trei­ben­de dür­fen ihr Papier nicht an den Con­tai­ner-Stand­or­ten abla­den, so der wie­der­hol­te Hin­weis. „Wir arbei­ten mit der Umwelt­be­auf­trag­ten an einer Lösung, die wir dann dem Rat vor­schla­gen wer­den. Viel­leicht sam­meln wir die Con­tai­ner an allen drei Stand­or­ten ein“, droh­te der Käm­mer.

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visage

Dipl.-Journalist

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