Veranstaltungsreihe „Künstler vor Ort“ startet mit dem Schweden Henrik Håkansson

Der schwedische Künstler Henrik Håkansson ist am Sonntag am Enscherqeullhof vor Ort, um Besuchern seine Kunstinstallation für die Enscherkunst-ASusstellung zu erläutern. (Foto:

Der schwe­di­sche Künst­ler Hen­rik Håk­ans­son ist am Sonn­tag am Emscher­qell­hof vor Ort, um Besu­chern sein Kunst­pro­jekt im Rah­men der Emscher­kunst 2016 zu erläu­tern. (Foto: Emscher­kunst)

In der Ver­an­stal­tungs­rei­he „Künst­ler vor Ort“ kommt am Sonn­tag,  19. Juni 2016, der schwe­di­sche Künst­ler Hen­rik Håk­ans­son zum Emscher­quell­hof nach Holzwicke­de. Im Gespräch mit Lisa Weber vom Aus­stel­lungs­bü­ro Emscher­kunst erläu­tert Håk­ans­son die Hin­ter­grün­de zu sei­nem künst­le­ri­schen Pro­jekt „The Insect Socie­ties (part 1)“ – zwei über­di­men­sio­na­len Bie­nen­häu­sern. Die Ver­an­stal­tung beginnt um 16 Uhr und ist kosten­frei.

Für die Aus­stel­lung Emscher­kunst 2016 ent­wickel­te der Schwe­de Hen­rik Håk­ans­son sein Pro­jekt „The Insect Socie­ties (part 1)“ – zwei offe­ne, weiß­lackier­te Kuben­struk­tu­ren aus Metall, die auf der Wie­sen­flä­che hin­ter dem Emscher­quell­hof als über­di­men­sio­nal gro­ße Bie­nen­häu­ser fun­gie­ren.

Überdimensionale Bienenhäuser für die Zukunft

Mit ihrer Höhe von fast 4 Metern ragen die bei­den Stahl­ge­rü­ste, die mit­un­ter an Arbei­ten des ame­ri­ka­ni­schen Künst­lers Sol LeWitt erin­nern, aus der umge­ben­den Wie­se her­aus. Sie bie­ten mit jeweils acht Kisten aus Fich­ten­holz Wild- und Honig­bie­nen, aber auch ande­ren Insek­ten Unter­schlupf und Nist­mög­lich­keit. Unter Ein­be­zug von loka­len Imkern und Exper­ten schaff­te Håk­ans­son eine geeig­ne­te Hei­mat für bedroh­te Insek­ten­ar­ten, die in ihrer Umwelt als Bestäu­ber agie­ren und somit die Arten­viel­falt der Emscher­re­gi­on erhal­ten. Besu­cher kön­nen wäh­rend der Aus­stel­lung das akti­ve Trei­ben der Insek­ten und das fort­wäh­ren­de Umschwär­men ihrer außer­ge­wöhn­li­chen Behau­sung beob­ach­ten.

Im Gespräch mit Lisa Weber vom Aus­stel­lungs­bü­ro Emscher­kunst und Pro­jekt­be­treue­rin Rita Breker-Kre­mer geht der Künst­ler gemein­sam mit  inter­es­sier­ten Besu­che­rIn­nen auf die Hin­ter­grün­de sei­ner Instal­la­ti­on ein.

Eine Anrei­se mit dem Fahr­rad ist rat­sam, eini­ge weni­ge Park­plät­ze für Autos sind vor­han­den. Da die Ver­an­stal­tung unter frei­em Him­mel statt­fin­det, wird wet­ter­fe­ste Klei­dung und festes Schuh­werk emp­foh­len.

 

  • Ter­min: Sonn­tag, 19. Juni 2016, 16.00 bis ca. 17.30 Uhr

Bienenfest“ auf dem Quellhof

Eine wei­te­re Ver­an­stal­tung im Rah­men der Emscher­kunst in die­sem Zusam­men­hang ist das „Bie­nen­fest“ am Sonn­tag, 26. Juni, 12 bis 17 Uhr, an dem sich ver­schie­de­ne Imker­ver­ei­ne der Regi­on vor­stel­len und auch Füh­run­gen zum Kunst­werk ange­bo­ten wer­den.

Info: Die Aus­stel­lung Emscher­kunst 2016 ist täg­lich bis auf mon­tags geöff­net (10 bis 18 Uhr), an vie­len Kunst­wer­ken ste­hen Emscher­kunst-Scouts bereit – sie geben Aus­kunft über die sie­ben unter­schied­li­chen Kunst­area­le und ins­ge­samt 24 Kunst­wer­ke. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Künst­lern und ihren Kunst­wer­ken, aber auch zu dem Ver­an­stal­tungs­pro­gramm, fin­den sich auf www.emscherkunst.de.

Direkt im Emscher­quell­hof, in der alten Deele, ist eines der  vier Besu­cher­zen­tren der Emscher­kunst 2016. Neben Infor­ma­ti­ons­ma­te­ri­al ist hier auch die Kunst- und Rad­kar­te (9 Euro) erhält­lich, außer­dem kön­nen Zel­te des chi­ne­si­schen Künst­lers Ai Wei­wei für eine Über­nach­tung gebucht wer­den (15 Euro erste Person/5 Euro zwei­te Per­son). Räder kön­nen eben­falls aus­ge­lie­hen wer­den. Eine wei­te­re Revier­rad­sta­ti­on am Bahn­hof Holzwicke­de (Bahn­hof­stra­ße 4) sorgt dafür, dass die mit dem Zug anrei­sen­den Besu­cher sich direkt mit dem Fahr­rad auf die ins­ge­samt 50 Kilo­me­ter lan­ge Kunst­rou­te bege­ben kön­nen.

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