Ursula Fehser gibt Führung der ASF nach 24 Jahren ab

Nach 24 Jahren als Vorsitzende gibt Ursula Fehser (3.v.l.) dieses Amt auf. Trotz schwerer Krankheit ließ es sich auch Alt-Bürgermeisterin Margret Mader nicht nehmen, die langjährige Vorsitzende zu verabschieden. (Foto: privat)
Nach 24 Jahren als Vor­sit­zende gibt Ursula Fehser (3.v.l.) dieses Amt auf. Trotz schwerer Krank­heit ließ es sich auch Alt-Bür­ger­mei­sterin Mar­gret Mader nicht nehmen, die lang­jäh­rige Vor­sit­zende zu ver­ab­schieden. (Foto: privat)

Die Frauen der Arbeits­ge­mein­schaft sozi­al­de­mo­kra­ti­scher Frauen (ASF) trafen sich am Mitt­woch dieser Woche (12.6.) zu einer weg­wei­senden Sit­zung. Nach der Begrü­ßung durch die aus­schei­dende ASF-Vor­sit­zende Ursula Fehser und der Par­tei­vor­sit­zenden Heike Bart­mann-Scher­ding berich­tete Ursula Fehser über ihre 24-jäh­rige Tätig­keit als ASF- Vor­sit­zende der SPD Holzwickede. 

Durch die jah­re­lange Orga­ni­sa­tion von Wahl­kampf­ständen, Frau­en­tags­ak­tionen, Aus­tausch von poli­ti­schen Mei­nungen, bis hin zur Mit­be­grün­dung des Holzwickeder Weih­nachts­marktes, auf dem auch 20 Jahre lang ein Glüh­wein­stand betrieben wurde, Bastel­nach­mit­tagen und Herbst­fe­sten haben die Frauen der ASF immer rege am Bild der SPD vor Ort mit­ge­wirkt. 

Alt-Bür­ger­mei­sterin Mar­gret Mader ließ es sich trotz schwerer Krank­heit nicht nehmen, an der Ver­ab­schie­dung von Ursula Fehser teil­zu­nehmen. Die poli­ti­sche Zusam­men­ar­beit hat die Frauen zu einer festen Gemein­schaft zusam­men­ge­schweißt. Allen viel es sicht­lich schwer die Ent­schei­dung ihrer Vor­sit­zenden hin­zu­nehmen. 

Nach dem leben­digen Vor­trag der ASF-Akti­vi­täten berich­tete die SPD-Orts­ver­eins­vor­sit­zende Heike Bart­mann-Scher­ding über die Arbeit des Par­tei­vor­standes von Holzwickede. Auch hier wurde das schlechte Abschneiden der SPD bei der Euro­pa­wahl nicht aus­ge­spart. Die Landes- und Bundes SPD wird von den Frauen durchaus sehr kri­tisch gesehen. Umso mehr ist die Wich­tig­keit, in Holzwickede, zu den Wur­zeln der SPD zurück­zu­finden und alle Men­schen mit­zu­nehmen als Wunsch an den Vor­stand her­an­ge­tragen worden. 

SPD-Frauen wählen keine Nachfolgerin

Anschlie­ßend stellte sich Peter Wehlack den Frauen als, durch die nächste Mit­glie­der­ver­samm­lung zu wäh­lender, Bür­ger­mei­ster­kan­didat vor. Nach Vor­stel­lung seiner Person, umriss Peter seine poli­ti­schen Ziele für unsere Gemeinde.

Das leib­liche Wohl sollte natür­lich auch nicht zu kurz kommen. Beim Käse­brett gingen die Frauen der ASF in den regen Gedan­ken­aus­tausch und dis­ku­tierten, wie die Zukunft der ASF aus­sehen kann. Dabei wurde ent­schieden, dass sich die Frauen weiter ohne eine gewählte ASF- Vor­sit­zende am zweiten Mitt­woch im Monat jeweils um 17.30 Uhr bei Elektro Lan­fer­mann oder je nach Pro­gramm­punkt an einem anderen Ort treffen wollen. Es wird ein Jah­res­pro­gramm erstellt indem die Akti­vi­täten für alle SPD-Frauen erkennt­lich sind und zur Teil­nahme ein­lädt. Dieses Pro­gramm wird dann auch auf der Home­page erscheinen. Beim näch­sten Treffen am 10. Juli werden die Frauen dieses Pro­gramm gemeinsam erar­beiten. 

Um 20 Uhr schloss die Orts­ver­eins­vor­sit­zende Heike Bart­mann-Scher­ding die Sit­zung und dankte Ursula Fehser noch einmal für ihr jah­re­langes Enga­ge­ment worauf diese betonte, dass ihr die Arbeit auch vieles zurück­ge­geben habe und ohne die tolle Gemein­schaft mit den Frauen nicht mög­lich gewesen wäre. 

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