Untote und Gruselgestalten verwandeln „Totto’s Ballhaus“ in Geisterbahn

Etliche Untote und andere Gruselgestalten bevölkerten das Ballhaus zu Halloween. (Foto: privat)
Etlche Untote und andere Gruselgestalten bevölkerten „Totto’s Ballhaus“ zu Halloween. (Foto: privat)

Für all diejenigen, die zu Halloween auszogen, das Fürchten zu lernen, für die war zu Halloween „Totto’s Ballhaus“ im Montanhydraulik-Stadion die erste Adresse. Der beliebte Treff war nicht wiederzuerkennen und hatte sich in eine Geisterbahn verwandelt. Unzählige furchteinflößende Gruselpuppen blinkten mit roten Augen, stießen krächzende Geräusche aus, (künstliche) Spinnweben überall, Grablichter und dadurch eine Atmosphäre, die schon ganz besonders war.

Einen ganzen Tag war HSC-Vereinswirt Torsten Potyka mit seiner Familie mit Schmücken beschäftigt gewesen und hatte mit viel Liebe zum Detail etwas Schaurig-Schönes geschaffen. Die meisten der Gäste kamen zünftig verkleidet und waren von der ganz besonderen Atmosphäre und all der Arbeit, die dahinterstand, begeistert. Zwar waren es nicht 100 000 Besucher, wie bei der weltgrößten Halloween-Party im nordirischen Derry, aber so viele passten auch gar nicht in die Geisterbahn. Rund 30 „Geister“ waren es aber auch am Ende – und dass in Holzwickede, wo solche Partys nicht unbedingt Tradition haben.


Anmeldungen zum Grünkohlessen

Die Gäste erfuhren an diesem Abend auch etwas über die Historie von Halloween oder „All Hallows’s Eve“, dem Vorabend zu Allerheiligen am 1. November. Vor 2 000 Jahren wurde Halloween, damals noch Samhain genannt, in Irland begangen und ist damit nicht, wie viele denken, jüngeren amerikanischen Ursprungs.  Damals wurde in der Küche der Kamin angezündet und Essen für die Vorfahren zubereitet, falls diese aus dem Totenreich für diese Nacht kommen würden.  Heute heißt es „Gruseln“ und Kinder gehen von Tür zu Tür, wie auch wieder in Holzwickede, und stellen die Bewohner vor die Wahl „Süßes oder Saures“.

„Totto’s Halloween-Feier“ jedenfalls war wieder ein voller Erfolg. Das macht Potyka Mut und auch Begeisterung für mehr. Am Freitag, 23. November, organisiert er ein Grünkohlessen im Ballhaus. Anmeldung bei ihm unter Tel.  0173 8 52 14 23. Dann sind der HSC und auch Potyka im großen HSC-Zelt auf dem Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende vertreten. Und am 23. Dezember findet bei ihm erneut das HSC-Adventsfenster statt. Dazwischen ist an Spieltagen sowie dienstags und donnerstags ab 18 Uhr geöffnet.

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