UNIQ begrüßt 200. Mitarbeiter im Unternehmen und bildet jetzt auch aus

Sechs Jahre nach Gründung konnte UNIQ   den 200. Mitarbeiter begrüßen. Im kommenden Jahr wird das Unternehmen im Holzwickeder Eco Port erstmals auch zwei Ausbildungsplätze anbieten. (Foto: UNIQ)
Sechs Jahre nach Gründung konnte UNIQ im vorigen Monat den 200. Mitarbeiter begrüßen. Im kommenden Jahr wird das Unternehmen im Holzwickeder Eco Port erstmals auch zwei Ausbildungsplätze anbieten. (Foto: UNIQ)

Als der 200. Mitarbeiter bei UNIQ im Oktober seine Arbeit aufgenommen hat, war das ein Grund zum Feiern: Für die Mitarbeiter im Eco Port gab’s Pommes, Currywurst und ein Glücksrad-Gewinnspiel. Die Urlaubsguru-Gründer und Geschäftsführer Daniel Krahn und Daniel Marx freuen sich, dass aus ihrem ehemaligen Zwei-Mann-Projekt innerhalb von nur sechs Jahren ein Unternehmen mit 200 Mitarbeitern geworden ist. Ab August 2019 wird UNIQ zum ersten Mal auch zwei Ausbildungsplätze bereitstellen und eine/nTourismuskauffrau/-mann sowie eine/n Fachinformatiker/in für Systemintegration ausbilden.

Als eine weitere Maßnahme bietet Urlaubsguru künftig auch Schülerpraktika an und möchte dazu auch mit den beiden weiterführenden Schulen in der Gemeinde zusammenarbeiten. Eine erste Praktikantin „schnuppert“ in diesen Tagen schon hinein in das Unternehmen.  „Natürlich sind die 200 Mitarbeiter schon ein Meilenstein“, meint Pressesprecherin Nicole Brückner. „Aber wir wollen auch nachhaltig für qualifiziertes Personal sorgen.“

Ausbildungsplätze und Schülerpraktika

Eine wachsende Mitarbeiterschaft bedeutet für ein Unternehmen auch: mehr Verantwortung und neue Hürden, die überwunden werden müssen. Denn ein Unternehmen kann langfristig nur dann gesund wachsen, wenn es ökonomisch, ökologisch sowie sozial verantwortungsvoll und respektvoll handelt. Darum ist es unumgänglich, dass sich Strukturen bei Wachstum ändern – vor allem bei Startups. Das ist auch bei UNIQ nicht anders.

So wurde gerade unterhalb der beiden Gründer, die sehr auf eine flache Hierarchie bedacht ist, eine personelle Zwischenebene installiert: die Geschäftsleitung. Eine wachsende Mitarbeiterschaft bedeutet für ein Unternehmen auch: mehr Verantwortung und neue Hürden, die überwunden werden müssen. Wo früher die Wege kurz waren und Entscheidungen schnell getroffen werden konnten, muss heute darauf Acht gegeben werden, die Anliegen und Bedürfnisse der Mitarbeiter – beruflich und privat – nicht aus den Augen zu verlieren.

Ausgezeichnetes Personalmanagement

„UNIQ versteht sich als Familie und gerade deshalb soll das Wohl der Mitarbeiter in den Mittelpunkt gestellt werden“, erklärt Nicole Brückner. Mit einem wachsenden Kollegium müsse darum auch das Personalmanagement wachsen und auf die Veränderungen reagieren. Schließlich soll es weiterhin die Möglichkeit geben, jedem Mitarbeiter ein offenes Ohr zu schenken.

Dieser Verantwortung stellt sich UNIQ und das Unternehmen ist bemüht, mit verschiedenen Maßnahmen die Open-Door-Mentalität und die Kernidee von flachen Hierarchien beizubehalten. Schon länger bietet UNIQ etwa seinen Mitarbeitern auch ein umfangreiches Feel Good-Management und ausgiebiges Gesundheitsprogramm. 2018 wurde das Unternehmen zum zweiten Mal dafür mit dem Dortmunder Personalmanagement Prädikat ausgezeichnet, mit welchem innovatives und kreatives Personalmanagement gewürdigt wird.

Home Office auf neuer Ebene

Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren stellt Eltern immer wieder vor Herausforderungen. Das wissen auch die Gründer von UNIQ und haben deshalb das Konzept des Home Offices auf eine neue Ebene gehoben: Es ermöglicht es den Mitarbeiter bei UNIQ einen Tag in der Woche (Eltern = zwei Tage) sowie einmal im Jahr eine ganze Woche am Stück außerhalb des Büros zu arbeiten. Zudem wird aktuell ein Eltern-Kind-Zimmer bei UNIQ eingerichtet, falls der Nachwuchs dann doch einmal nicht betreut werden kann. Mutter oder Vater und Kind können dann in einem liebevoll hergerichteten Büroraum arbeiten.  

Damit das Arbeiten im Ausland auch versicherungstechnisch problemlos möglich ist, schließt UNIQ für alle Mitarbeiter eine Auslandskrankenversicherung ab und übernimmt dafür die gesamten Kosten. Das bedeutet auch bei privaten Reisen mehr Sicherheit. „Durch Urlaubsguru haben wir natürlich sehr viele Globetrotter in der Belegschaft. Für sie wird das Verreisen zu Traumzielen von jetzt an sorgloser“, freuen sich die beiden Firmengründer Daniel Krahn und Daniel Marx.

Zusätzliche Urlaubstage für soziale Arbeit

Die beiden Gründer blicken aber auch über den Tellerrand ihres Unternehmens hinaus und möchten ihren Mitarbeitern die Chance geben, sich sozial oder gesellschaftlich zu engagieren.Dafür werden zwei soziale Urlaubstage zusätzlich pro Jahr eingeführt. „Wir möchten, dass unsere Mitarbeiter an diesen beiden Tagen ihren Horizont erweitern können und menschlich dazu gewinnen“, erklären die UNIQ-Gründer. Ob in einem Altersheim oder einer Flüchtlingshilfe ist den Mitarbeitern dabei freigestellt. Listen mit sozialen Einrichtungen in der Umgebung hat die HR-Abteilung der Firma bereits erarbeitet, aber auch eigene Ideen sind gern gesehen.

Denn neue Einsichten verändern den Blick auf die Welt und geben den Mitarbeitern neue Impulse und Perspektiven. „Zu sehen, wie man mit vermeintlichen Kleinigkeiten anderen eine Freude machen kann, gibt einem selbst unheimlich viel. Allein hier in der Region sind so viele tolle Einrichtungen ansässig, die sich für das Wohl unserer Mitmenschen einsetzen. Das möchten wir unterstützen und unseren Teil beitragen“, erzählt Martina Krahn, Leiterin der HR-Abteilung von UNIQ.

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Dipl.-Journalist

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