Unfall auf A45: Zwei Holzwickeder schwer verletzt

Bei einem schweren Ver­kehrs­un­fall auf der A 45 in Hagen sind am Sonn­tag­mittag (8. 4.) fünf Per­sonen ver­letzt worden, davon zwei Holzwickeder schwer.

Wie die Polizei mit­teilt, ereig­nete sich der Unfall gegen 14 Uhr in Fahrt­rich­tung Dort­mund, zwi­schen der Anschluss­stelle Hagen-Süd und dem Auto­bahn­kreuz Hagen.

Ersten Zeu­gen­an­gaben zufolge war ein 47-Jäh­riger aus Holzwickede zu diesem Zeit­punkt auf dem linken Fahr­streifen unter­wegs, als er aus bis­lang unge­klärter Ursache offenbar ein Stau­ende übersah. Er ver­suchte noch zu bremsen und aus­zu­wei­chen, fuhr dabei aber auf den Wagen eines 68-Jäh­rigen aus Höhn auf, der sich auf dem rechten Fahr­streifen befand. Dieser schleu­derte dar­aufhin gegen den vor ihm fah­renden Pkw eines 60-Jäh­rigen aus Len­ne­stadt. Das Fahr­zeug des 47-Jäh­rigen beschä­digte schließ­lich auch noch das eines 48-jäh­rigen Mein­erz­ha­ge­ners auf dem linken Fahr­streifen.

Bei dem Unfall wurde der Fahrer aus Höhn ebenso wie seine Bei­fah­rerin (46 Jahre, eben­falls aus Höhn) und ein sechs­jäh­riges Kind im Auto des 47-Jäh­rigen (eben­falls aus Holzwickede) leicht ver­letzt. Schwer ver­letzt wurde ein wei­teres Kind (fünf Jahre) sowie der Bei­fahrer (47 Jahre) des 47-Jäh­rigen, die alle aus Holzwickede stammen. Ret­tungs­wagen brachten die Ver­letzten in umlie­gende Kran­ken­häuser.

Den ent­stan­denen Sach­schaden schätzt die Polizei auf ca. 23 000 Euro.

Die A 45 musste an der Unfall­stelle für circa eine Stunde kom­plett gesperrt werden, anschlie­ßend lief der Ver­kehr ein­spurig vorbei, bis die Fahr­bahn gegen 17 Uhr wieder frei­ge­geben werden konnte.

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