Bauernausflug des Landwirtschaftlichen Ortsvereins Holzwickede

Die Teilnehmer des Bauernausfluges des Landwirtschaftlichen Ortsvereins Holzwickede auf dem Gelände der Firma Krampe in Coesfeld.

Die Teilnehmer des Bauernausfluges des Landwirtschaftlichen Ortsvereins Holzwickede auf dem Gelände der Firma Krampe in Coesfeld.

Ein Großteil der Holzwickeder Bauernhöfe stand am Mittwoch (10.5.) dieser Woche leer oder zumindest stand ein Teil des Betriebes still. Der Grund dafür war, der jährliche Bauernausflug des Landwirtschaftlichen Ortsvereins Holzwickede.

Mit insgesamt 55 Personen, darunter nicht nur Landwirte, sondern auch landwirtschaftlich interessierte Personen, besuchte die Reisegruppe gleich zwei Firmen, die landwirtschaftliche Maschinen und Geräte herstellen.

Zuerst ging es im voll besetzten Reisebus nach Riste bei Osnabrück, wo die Firma Kotte ansässig ist. Diese Firma hat sich auf das Ausbringen von Gülle und Gärsubstrat spezialisiert. „Gerade die neue Gülleverordnung macht die Produkte aus diesem Hause für uns sehr interessant“, berichtet Wilhem Eickel, der Vorsitzende des Ortsvereins Holzwickede. Die Landwirte aus Holzwickede fahren seit vielen Jahren einmal im Jahr zusammen los, um sich technisch weiterzubilden und sich die neuen Entwicklungen direkt von den Herstellern zeigen zu lassen. „Direkt vor Ort lassen sich viele Fragen und Erfahrungen mit den Herstellern am besten austauschen“, so Eickel weiter.

Geselliger Abschluss nach zwei Betriebsbesichtigungen

Als zweite Station wurde die Firma Krampe in Coesfeld besichtigt. Krampe ist ebenfalls, wie die Firma Kotte, ein reiner Familienbetrieb, der nebenbei auch einen interessanten Beitrag zum Strukturwandel in Coesfeld beigetragen hat. Die Firma Krampe ist mit ihrer Produktionsstätte vor Jahren in eine stillgelegte Kaserne eingezogen, und kann diese bis heute ohne wesentliche Umbaumaßnahmen nutzen. Produziert werden bei Krampe Muldenkipper und Anhänger in den verschiedensten Größen und Bauformen. „Der Transport spielt in der Landwirtschaft eine immer größere Rolle. Durch die Zusammenlegung von Höfen, aber auch vieler Kornhäuser in unserer Region werden die Strecken, die nicht nur in der Erntezeit zurückgelegt werden müssen, immer länger“, berichtet Lars Berger, Schriftführer der Ortslandwirte. „Hierfür wurden den Landwirten Transportfahrzeuge vorgestellt, die in einer Art Baukastensystem auch individuell auf die jeweiligen Anforderungen des einzelnen Betriebes angepasst werden können“.

Beim traditionellen Bauernausflug darf natürlich auch der gesellige Teil nicht zu kurz kommen. Mittags kehrte die Gruppe in ein Restaurant am Alfsee in Rieste ein. Der abendliche Abschluss wurde in einem Landgasthof in Werne gehalten. Bei herrlichem Sonnenschein und schönen Gesprächen untereinander konnten die Landwirte somit ihre Gemeinschaft stärken.

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