Tag der offenen Tür”: Interesse am Clara-Schumann-Gymnasium groß

Auch Musiklehrer Jochen Weichert und die Bläserklasse 5b stellten sich bei Tag der offenen Tür am CSG vor. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Auch Musiklehrer Jochen Weichert und die Bläserklasse 5b präsentierten sich den Besuchern „live” beim Tag der offenen Tür am CSG. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Zu einem „Tag der offenen Tür“ hatte das Clara-Schumann-Gymnasium am vergangenen Samstag (20.1.) eingeladen, um sich insbesondere den Viertklässlern und ihren Eltern aus Holzwickede und Dortmund vorzustellen. Viele Interessierte nahmen das Angebot an und wollten sich über das Holzwickeder Gymnasium informieren.

Schülerschaft und Kollegium des CSG hatten ein buntes Programm vorbereitet, um über die vielfältigen Angebote und Besonderheiten der Schule zu informieren: Im Bereich Fremdsprachen wurden Einblicke in die Fächer Französisch, Latein und Spanisch gewährt und die Austauschprogramme mit den Partnerstädten der Gemeinde in England und Frankreich vorgestellt.

Praktischer ging es in den naturwissenschaftlichen Fächern, Informatik und Mathematik zu. Hier konnten Besucher an einem Modell die inneren Organe eines Menschen einordnen, physikalische Experimente durchführen oder mit einem Bunsenbrenner Reagenzgläser erhitzen, um chemische Reaktionen in Gang zu setzen. Der Fachbereich Informatik stellte sich mit Tipps und Tricks zum Suchen und Finden im Internet vor und bei den Mathematikern grüßte Graf Zahl beim Knobeln.

Wilde Geschichten“ bekamen die Besucher im Fach Deutsch zu Ohren und die Erdkundelehrer des CSG beantworteten die Frage, was man alles in Erdkunde entdecken kann.

Schüler und Lehrer stellen gemeinsam Schule vor

Für viele Besucher besonders interessant, da das CSG bekanntlich einen musischen Schwerpunkt hat: Musik und Kunst.  Hier präsentierte sich die Bläserklasse 5b „live“ den Besuchern. In der Nachbarklasse konnte sie dann eine Chorprobe der „Shoekids“, dem CSG-Chor für die 5. und 6. Klassen, sowie die Technik-AG der Schule miterleben.

Im Obergeschoss luden die Kunstlehrer des CSG die Eltern und Kinder zum Drucken und Flechten von Freundschaftsbändern ein. Außerdem konnten die Besucher Bilder und Objekte bewundern, die im Kunstunterricht von den Schülern gefertigt worden sind.

Das Kollegium und auch die Schüler des CSG standen für Fragen bereit und informierten über die fachliche und pädagogische Arbeit in den verschiedenen Stufen. Erprobungsstufenkoordinatorin Birgit Pohlschmidt informierte bereits im Foyer über die Besonderheiten der Erprobungsstufe wie das Fach „Kompass“, das Kompetenzen und Persönlichkeit aller Schüler stärken soll, oder die verbindliche Projekte in der anstehenden Erprobungsphase.

Sanfter Übergang für neue Schüler

Was das CSG darüber hinaus von anderen Schulen unterscheidet, ist „wie viele unserer Schüler motiviert sind, ihre Schule den Neuankömmlingen zu präsentieren“, freut sich Birgit Pohlschmidt: Sei es, dass sie Unterrichtsfächer präsentieren oder interaktive Angebote betreuen. Oberstufenschüler des LK Pädagogik kümmern sich um die jüngsten Kinder der Besucher, damit diese sich in Ruhe über das Schulangebot informieren können.

Dass sich die älteren Schüler für die jüngeren verantwortlichen fühlen, zeichnet unsere Schule aus.”

Birgit Pohlschmidt, kommissarische Erprobungsstufenkoordinatorin

Dass sich die älteren Schüler für die jüngeren verantwortlichen fühlen, zeichnet unsere Schule aus“, glaubt Birgit Pohlschmidt. Was zu einer weiteren Besonderheit des CSG führt: „Das ist der sanfte Übergang für die neuen Schüler.“ Bereits seit Herbst vorigen Jahres können diese ins Schulleben am CSG hineinschnuppern, etwa bei einem naturwissenschaftlichen Tag mit Experimenten, einem Erlebnisparcours in der Dreifachturnhalle oder auch beim Weihnachtskonzert oder eben dem Tag der offenen Tür.  Statt eines großen Schrittes von der Grundschule zum Gymnasium sind so viele kleine Schritte vorher möglich. Nach der Anmeldung gibt es dann weitere Kennenlern-Angebote und ältere Paten, die die Neuankömmlinge begleiten. „So merken die Kinder, die neu zu uns kommen, schnell, dass sie aufgefangen werden“, meint Birgit Pohlschmidt.

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Dipl.-Journalist

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