Starkes Interesse an Neujahrsempfang der FDP mit NRW-Kultusministerin Gebauer

von l.n.r.: Lars Berger, Jochen Hake, Ministerin Yvonne Gebauer, FDP-MdL Susanne Schneider und Jörg van Essen, parl. GF der vormaligen FDP-BT-Fraktion. (Foto: privat)

Neu­jahrsemp­fang der FDP, v.l.:  Lars Berg­er, Jochen Hake, NRW-Min­is­terin für Schule und Bil­dung Yvonne Gebauer, FDP-Land­tagsab­ge­ord­nete Susanne Schnei­der und Jörg van Essen, Par­la­men­tarisch­er Geschäfts­führer der vor­ma­li­gen FDP-Bun­destags­frak­tion. (Foto: pri­vat)

Dass er längst eine Tra­di­tion in der Emscherge­meinde gewor­den ist, machte auch der 30. Jahre­semp­fang der Holzwicked­er Lib­eralen am Sam­stagvor­mit­tag (13.1.) im Forum des Schulzen­trums deut­lich. Rund 230 Gäste waren der Ein­ladung gefol­gt, um Kon­tak­te zu pfle­gen, Gespräche zu führen und der Fes­tred­ner­in zuzuhören, die aus Düs­sel­dorf angereist war. Denn immer­hin war es der Holzwicked­er FDP gelun­gen, die neue NRW-Kul­tus­min­is­terin Yvonne Gebauer für diesen Neu­jahrsemp­fang zu gewin­nen.

Längst auch zu einem über­parteilichen Event gewor­den, fan­den sich Repräsen­tan­ten aller Holzwicked­er Parteien zusam­men, unter ihnen Bürg­er­meis­terin Ulrike Drossel (BBL) mit ihren Stel­lvertretern Moni­ka Mölle (SPD) und Frank Laus­mann (CDU). Selb­st Jenz Rother und Mar­gret Mad­er als Amtsvorgänger waren erschienen, wie auch zahlre­iche Vertreter der Vere­ine, Ver­bände, Kirchen, des Han­dels und Gewerbes. Lars Berg­er freute sich daher für den Ortsver­band über die zahlre­ichen Besuch­er eben­so wie Frak­tionsvor­sitzen­der Jochen Hake, der neben den lokalen poli­tis­chen Geschehnis­sen vor Ort auch die poli­tis­che Lage auf Bun­de­sebene im Ver­bund mit Europa kom­men­tierte:

Quereinsteiger fördern gegen Lehrermangel

Im Jahr der Volljährigkeit dieses Jahrhun­derts wartet Europa nicht mehr auf Deutsch­land“ – in Anspielung auf die lan­gan­dauernde Regierungs­bil­dung und die Notwendigkeit, endlich zu europa­greifend­en Refor­men zu gelan­gen. Der Wäh­ler­auf­trag sei klar und müsse nun auch umge­set­zt wer­den. Kul­tus­min­is­terin Gebauer erläuterte die Maß­nah­men, die die neue Lan­desregierung ergrif­f­en habe und anzuge­hen beab­sichtige, um die best­mögliche Bil­dung für alle junge Men­schen sicherzustellen.

Dazu zäh­le die verpflich­t­ende Behand­lung eines Grund­wortschatzes für die Grund­schulen, die Sprach­förderung für Schüler mit Migra­tionsh­in­ter­grund, eine Mod­i­fizierung der Inklu­sion in Form ein­er Bün­delung der­sel­ben und die Aufhe­bung der Beschlüsse der Vorgänger­regierung zum zukün­fti­gen Weg­fall von rund 3.000 Lehrerstellen im Lande. Auch wolle man Quere­in­steiger im Grund­schul­bere­ich weit­er fördern, um dort beson­ders vorhan­de­nen Lehrerman­gel zu reduzieren.

Digitalisierung der Schulen verbessern

Ein beson­der­er Augen­merk sei auf die Dig­i­tal­isierung der Schulen zu richt­en, um ger­ade hier die Wet­tbe­werb­s­fähigkeit nicht nur im innerdeutschen Län­derver­gle­ich zu verbessern, son­dern ger­ade auch im Ver­hält­nis zu anderen europäis­chen Län­dern, die teil­weise Deutsch­land weit voraus seien.

Mit ihrer offe­nen und char­man­ten Art und vie­len Sachde­tails und Infor­ma­tio­nen ver­mochte die noch im Amt junge Min­is­terin zu überzeu­gen. Kira Bald sorgte für eine musikalis­che Begleitung am Klavier und nach den Red­nern prägten dann viele angeregte Gespräche und Diskus­sio­nen den 30. Neu­jahrsemp­fang der Lib­eralen, der 1988 in wesentlich kleinerem Rah­men seinen Anfang in den Räu­men des Ratskellers fand. Viele bekan­nte Per­sön­lichkeit­en fan­den den Weg nach Holzwickede – noch im Vor­jahr war es Chris­t­ian Lind­ner.

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