Stadterneuerung: 30,3 Mio. Euro vom Bund für Maßnahmen im Kreis Unna

Die Multisportanlage am Parkplatz Kirchstraße ist fertiggestellt und soll am Montag freigegeben werden. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Auch aus dem Pro­gramm für städ­te­bau­liche Ent­wick­lung geför­dert: der Bau der Mul­tisport­an­lage am Park­platz Kirch­straße. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Mehr als 30 Mil­lionen Euro vom Bund haben Städte und Gemeinden im Kreis Unna in den ver­gan­genen zehn Jahren für städ­te­bau­liche Maß­nahmen erhalten. „Die Höhe der För­der­mittel zeigt, welch hohen Stel­len­wert die Bun­des­re­gie­rung der städ­te­bau­li­chen Ent­wick­lung bei­misst“, sagt der SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete Oliver Kacz­marek. Zudem unter­stütze der Bund mit dem Instru­ment der Städ­te­bau­för­de­rung die Städte und Gemeinden bei ihren Anstren­gungen, städ­te­bau­liche Miss­stände und Ent­wick­lungs­de­fi­zite zu besei­tigen. Die Gemeinde Holzwickede erhielt allein über drei Mio. Euro aus diesem Pro­gramm.

Mit der Städ­te­bau­för­de­rung unter­stützen Bund und Länder die Kom­munen bereits seit 1971. Ange­sichts der sozialen, öko­lo­gi­schen und öko­no­mi­schen Her­aus­for­de­rungen, ins­be­son­dere des demo­gra­fi­schen Wan­dels und der digi­talen Trans­for­ma­tion, wurden die Bun­des­mittel für die Städ­te­bau­för­de­rung in der ver­gan­genen Legis­la­tur­pe­riode auf das bis­he­rige Rekord­ni­veau von 790 Mil­lionen Euro erhöht“, erklärt das Bun­des­mi­ni­ste­rium des Innern, für Bau und Heimat in einem Schreiben an Kacz­marek. Zusätz­lich seien wei­tere 200 Mil­lionen Euro Bun­des­mittel für den neuen „Inve­sti­ti­ons­pakt Soziale Inte­gra­tion im Quar­tier“ zur Ver­fü­gung gestellt worden.

Im ersten För­der­jahr konnten durch den Inve­sti­ti­ons­pakt 235 Gemein­be­darfs­ein­rich­tungen neu gebaut bzw. saniert werden, dar­unter zum Bei­spiel Kin­der­ta­ges­stätten, Schulen und Bür­ger­zen­tren. Wei­tere zehn Mil­lionen Euro dienten der För­de­rung res­sort­über­grei­fender Maß­nahmen in der Sozialen Stadt zur Umset­zung der res­sort­über­grei­fenden Stra­tegie ‚Nach­bar­schaften stärken, Mit­ein­ander im Quar­tier‘. Damit konnten die Modell­vor­haben ‚Ver­brau­cher stärken im Quar­tier‘ und ‚Jugend­mi­gra­ti­ons­dienst im Quar­tier‘ ihre Arbeit auf­nehmen. Schließ­lich wurden aus dem Bun­des­pro­gramm ‚Natio­nale Pro­jekte des Städ­te­baus‘ bei­spiel­ge­bende und zukunfts­wei­sende städ­te­bau­liche Vor­haben der Kom­munen mit rund 65 Mil­lionen Euro geför­dert. Mit ins­ge­samt mehr als einer Mil­li­arde Euro stellt der Bund so viel Mittel für die städ­te­bau­liche För­de­rung zur Ver­fü­gung wie nie zuvor.“

So verteilen sich Fördermillionen im Wahlkreis 

Rund 6,7 Mil­lionen Euro hat die Stadt Unna in den ver­gan­genen zehn Jahren für städ­te­bau­liche Maß­nahmen erhalten. Die höchste För­der­summe mit rund 3,1 Mio. Euro floss dabei vor 2008 in den Umbau der West­li­chen Innen­stadt und der Lin­den­brauerei.

Die Stadt Berg­kamen pro­fi­tierte von mehr als 7 Mil­lionen Euro. Etwa 3,7 Mio. Euro kommen dem Umbau der Was­ser­stadt Aden zugute.

Fast eine Mil­lion Euro hat die Gemeinde Bönen in die Sanie­rung und Ent­wick­lung der Innen­stadt gesteckt.

Ca. 730.000 Euro erhielt die Stadt Frön­den­berg. Davon wurden 553.700 Euro für die Ent­wick­lung und Sanie­rung der Ruhr­straße auf­ge­wendet.

Rund 3,3 Mil­lionen Euro gingen an die Gemeinde Holzwickede. Die höchste För­der­summe mit rund 1,8 Mio. Euro floss dabei in die Sanie­rung und Ent­wick­lung des Bahn­hofs­um­feldes.

Die Stadt Kamen pro­fi­tierte von rund 7,4 Mil­lionen Euro. Davon standen ca. 4,85 Mio. Euro für die Sanie­rung der Innen­stadt zur Ver­fü­gung.

Der Stadt Schwerte kamen rund 4,2 Mil­lionen Euro zugute. Mit ca. 2 Mio. Euro wurde der Umbau der Innen­stadt bestritten.

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