SPD will Verkehrsgutachten zum Wohnpark Emscherquelle noch einmal überprüfen

Auch das will die SPD prüfen lassen: Kann eine Ampel im Einmündungsbereich der Sölder- und Hauptstraße für einen besseren Verkehrsfluss sorgen?. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Auch das will die SPD prüfen lassen: Kann eine Ampel im Einmündungsbereich der Sölder- und Hauptstraße für einen besseren Verkehrsfluss sorgen?. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Traut die SPD dem vorliegenden Verkehrsgutachten zum Wohnpark Emscherquelle nicht mehr? Die Fraktionen will jedenfalls auf Nummer Sicher gehen und hat jetzt beantragt, das Verkehrskonzept zum Wohnpark Emscherquelle noch einmal zu überdenken bzw. zu überplanen.

„Wir sehen die Ambivalenz zwischen einem bestehenden Verkehrsgutachten, dass das neue Wohngebiet gar nicht „auffällig“ wird und dem subjektiven Empfinden der Anwohner, die eine höhere verkehrliche Belastung befürchten, was in der Sitzung des Planungs- und Bauausschusses deutlich geworden ist“, begründet Fraktionsvorsitzender Michael Klimziak den Antrag seiner Fraktion.

Sorge der Anwohner unbegründet?

Bei der Überprüfung sollte der „Fokus auf die Sölder Straße“ gelegt werden. Der SPD sind dabei drei Aspekte wichtig, die „nochmals diskutiert und fachlich bewertet werden müssen“, heißt es in dem Antrag weiter:

  • Der geplante Kreisel am Breiten Weg/Sölder Straße kann nach Ansicht der SPD komplett entfallen.
  • Auf der Sölder Straße sollte eine auch im Verkehrskonzept der Bergischen Universität vorgeschlagene Maßnahmenkombination umgesetzt werden, die das Parken ordnen und gleichzeitig dazu beitragen soll, dass eine vorgeschriebene Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h eingehalten wird.
  • Schließlich sollte überprüft werden, ob eine Ampelanlage im Einmündungsbereich Sölder- und Hauptstraße zielführend ist und zu einem besseren Verkehrsfluss beitragen kann.

In der bestehenden Arbeitsgruppe „Wohnpark Emscheruelle“ könnte die Thematik zunächst mit dem Investor, der Wilma Immobilien GmbH, vorbesprochen werden, schlägt die SPD-Fraktion vor. Bekanntlich habe dieser ja zugesagt, ein eigenes Verkehrskonzept zu erstellen, dessen Ergebnisse inzwischen vorliegen dürften.

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Dipl.-Journalist

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