Spannender Besuch des KreisSportBundes Unna e.V. im Landtag

Besuch des KreisSportbundes in Düsseldorf, v.l.  Steffi Martin (Lehrgangsverwaltung, Sportreisen, Vorstandsarbeit), Wolfgang Friese (Lehr- und Bildungsbeauftragter), Susanne Rose (Buchhaltung), Alina Manjal (Integration durch Sport, Schulsport), Fabian Schaefer (Veranstaltungsmanagement, Schulsport). Hinten von links: Johannes Kusber Stellv. Vorsitz Sportjugend), Oliver Stute-Redlin (Vizevorstand Recht), Stefanie Hellmann NRW Bewegt seine KINDER), Max Hohl (Auszubildender), Matthias Hartmann Geschäftsführer), Hartmut Ganzke (MdL), Rüdiger Weiß (MdL), Martin Kusber (Jugendbildungsreferent, Vorsitzender SV Kamen) (Foto: privat)
Besuch des Kreis­Sport­bundes beim SPD-Land­tags­ab­ge­ord­neten Hartmut Ganzke in Düs­sel­dorf, v.l. Steffi Martin (Lehr­gangs­ver­wal­tung, Sport­reisen, Vor­stands­ar­beit), Wolf­gang Friese (Lehr- und Bil­dungs­be­auf­tragter), Susanne Rose (Buch­hal­tung), Alina Manjal (Inte­gra­tion durch Sport, Schul­sport), Fabian Schaefer (Ver­an­stal­tungs­ma­nage­ment, Schul­sport). Hinten von links: Johannes Kusber Stellv. Vor­sitz Sport­ju­gend), Oliver Stute-Redlin (Vize­vor­stand Recht), Ste­fanie Hell­mann NRW Bewegt seine KINDER), Max Hohl (Aus­zu­bil­dender), Mat­thias Hart­mann Geschäfts­führer), Hartmut Ganzke (MdL), Rüdiger Weiß (MdL), Martin Kusber (Jugend­bil­dungs­re­fe­rent, Vor­sit­zender SV Kamen) (Foto: privat)

Auf Ein­la­dung des Land­ta­ges­ab­ge­ord­neten Hartmut Ganzke besuchte der Kreis­Sport­Bund Unna e.V. (KSB Unna) den Landtag in Düs­sel­dorf. Nach einer kurzen Ein­füh­rung in die Struktur und Arbeits­weise des hohen Hauses auf der Besu­cher­tri­büne konnten die Teil­nehmer die Haus­halts­de­batte in der zweiten Lesung mit­ver­folgen. Gerade für die jün­geren Besu­cher im Team war der Schlag­ab­tausch zwi­schen den ein­zelnen Frak­tionen ein echtes Erlebnis.

Span­nend wurde es noch einmal im Anschluss, als es mit den Abge­ord­neten Rüdiger Weiß (Berg­kamen, Kamen, Bönen, Her­ringsen) und Hartmut Ganzke (Unna, Holzwickede, Frön­den­berg, Schwerte) zu einer Dis­kus­sion über die Arbeit der Abge­ord­neten im Landtag kam. Schwer­punkt waren die Themen Sport­aus­schuss, Lan­des­sport­bund NRW und ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment in Nord­rhein-West­falen. Irgendwie hatten es alle schon gewusst, aber es war dann doch nicht schön, die Gewiss­heit zu bekommen, dass der Sport­aus­schuss im Landtag zu den eher bedeu­tungs­lo­seren Gre­mien gehört. Weiß machte das unter anderem daran fest, dass zum Bei­spiel der Vor­sit­zende des Sport­aus­schusses, Rainer Bischof, höch­stens viermal in zwei Jahren im Plenum an das Red­ner­pult geht, wäh­rend der Vor­sit­zende des Wirt­schafts­aus­schusses das eher viermal in zwei Sit­zungen macht.

KSB-Besucher zeigen sich irritiert

Für grö­ßere Irri­ta­tion unter den Ver­tre­tern des KSB Unna sorgte Weiß mit der Aus­sage, dass der Lan­des­sport­bund NRW (LSB) zu wenig Kom­pe­tenz und Enga­ge­ment im Brei­ten­sport zeigt. Das ist vor dem Hin­ter­grund der Mitte der acht­ziger Jahre ins Leben geru­fenen und immer noch fort­ge­führten, deutsch­land­weit größten Brei­ten­sport­ent­wick­lung, ver­wun­der­lich. Und auch heute noch ist der Brei­ten­sport unter anderem mit den Pro­grammen Bewegt ÄLTER werden, Bewegt GESUND bleiben, NRW bewegt seine KINDER, Sport­räumen, Qua­li­fi­zie­rung und der Ehren­amts­in­itia­tive 2018 – 2022 im Profil des Lan­des­sport­bundes gut ver­treten.

Einig­keit bestand beim Thema „Stär­kung des Ehren­amtes in NRW“. Hier waren sich Ganzke, Weiß und die KSBler einig, dass noch viel getan werden muss. Johannes Kusber, stell­ver­tre­tender Vor­sit­zender der Sport­ju­gend im KSB Unna, bemän­gelte unter anderem, dass es auch in kom­mu­nalen Ver­wal­tungen und Schulen immer noch Vor­be­halte hin­sicht­lich der Frei­stel­lung von Ehren­amtler für ihre Arbeit gibt. So war es dem Vor­sit­zenden der Sport­ju­gend, Mat­thias Fah­ling, man­gels Frei­gabe, nicht mög­lich, an dem Besuch im Landtag oder dem Schul­sport­hel­fer­forum der Sport­ju­gend im November teil­zu­nehmen.

Zum Schluss wurden noch die Räume der SPD-Frak­tion im Landtag und die Büro der Land­tags­ab­ge­ord­neten besich­tigt und es drängte sich so etwas wie Bewun­de­rung auf, dass es den Abge­ord­neten mög­lich ist, in derart beengten Arbeits­räumen sinn­volle Lan­des­po­litik zu gestalten.

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