Sozialer Arbeitsmarkt wird im Kreis Unna besser ausgestattet als befürchtet

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek (2.v.r.) und Kerstin Griese (4.v.r.), der Staatssekretärin aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, mit Vertretern der Kommunen, Wohlfahrtsverbände und Träger nach dem Fachgespräch gestern auf Haus Opherdicke über den Sozialen Arbeitsmarkt. (Foto: privat)
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek (2.v.r.) und Kerstin Griese (4.v.r.), der Staatssekretärin aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, mit Vertretern der Kommunen, Wohlfahrtsverbände und Träger nach dem Fachgespräch gestern auf Haus Opherdicke über den Sozialen Arbeitsmarkt. (Foto: privat)

Auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Oliver Kaczmarek berichtete Kerstin Griese, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, gestern (30.10.) im Haus Opherdicke über den aktuellen Stand zum Sozialen Arbeitsmarkt. Bereits im kommenden Jahr will der Bund dem Kreis Unna über neun Millionen Euro für die Beschäftigung und Qualifizierung von Erwerbslosen zur Verfügung stellen.

Auch mit dem Geld, das bei den Kosten für die Unterbringung eingespart werden kann, sollen in Zukunft Beschäftigungsmaßnahmen finanziert werden. Dabei handelt es sich um den sog. „Aktiv-Passiv-Tausch“.  Ziel des Sozialen Arbeitsmarktes ist es, eine Beschäftigungsmöglichkeit für Langzeitarbeitslose zu schaffen. Die Entscheidung darüber, wie das Geld verwendet werden soll, soll dabei vor Ort bei den Jobcentern verbleiben.

Auch erfreulich für den Kreis Unna ist, dass auch die Teilnehmer des Programms Soziale Teilhabe im Sozialen Arbeitsmarkt weiterbeschäftigt werden können. „Die positiven Veränderungen, die wir im Gesetzgebungsverfahren jetzt schon erreicht haben, sind ein Erfolg, den wir als SPD-Abgeordnete aus dem Ruhrgebiet gemeinsam erreicht haben. Mich freut, dass die besondere Lage im Kreis Unna nicht nur gehört, sondern auch aufgenommen worden ist“, so Oliver Kaczmarek.

Ebenfalls zum Fachgespräch hat der SPD-Bundestagsabgeordnete Vertreter der Kommunen, Wohlfahrtsverbände und weiterer Träger eingeladen. In der gemeinsamen Diskussion hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sowohl Oliver Kaczmarek als auch Kerstin Griese ihre praktischen Erfahrungen aus ihrer Arbeit im Kreis Unna mit nach Berlin zu geben. „Das sind wertvolle Einblicke, die wir in Berlin bei der Gesetzgebung berücksichtigen“, zeigte sich Kaczmarek mit dem Verlauf des Gesprächs zufrieden, „im Kreis Unna wird bereits sehr gute Arbeit bei der Vermittlung von Beschäftigung geleistet. Der Soziale Arbeitsmarkt als Regelinstrument soll diese Arbeit verstetigen. Damit wird Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanziert. Das ist ein Quantensprung in der Arbeitsmarktpolitik, von dem der KreisUnna besonders profitieren wird.“

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