Sölder Straße: Auch CDU macht Druck für schnelle Beseitigung der Gefahren

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Willy Dorna CDU) hat die Fahr­bahn­breite der Sölder Straße nach­ge­messen: In diesem Bereich ist Tempo 70 erlaubt. Foto: privat)

Der poli­ti­sche Druck auf die Ver­wal­tung, den Rad- und Gehweg an der Sölder Straße gegen aus­wei­chende Auto­fahrer besser abzu­si­chern, wächst. Auch CDU-Rats­herr Man­fred Mischke und Willy Dorna, sach­kun­diger Bürger der CDU, melden sich jetzt zu Wort und for­dern eine unver­züg­liche Sanie­rung und Absi­che­rung des Rad- und Geh­weges an der Sölder Straße durch Leit­pfo­sten.

Schon vor fünf Jahren hatte die CDU im Ver­kehrs­aus­schuss den Antrag gestellt, den Rad- und Gehweg an der Sölder Straße ab Höhe Schä­fer­kamp­straße mit Leit­pfo­sten zur Fahr­bahn hin abzu­si­chern.“

Man­fred Mischke (CDU-Rats­mit­glied)

Schon vor fünf Jahren hatte die CDU im Ver­kehrs­aus­schuss den Antrag gestellt, den Rad- und Gehweg an der Sölder Straße ab Höhe Schä­fer­kamp­straße mit Leit­pfo­sten zur Fahr­bahn hin abzu­si­chern“, erklärt Man­fred Mischke. Die Begrün­dung der CDU damals: „Der Fuß- und Radweg der Sölder Straße wird ab der Schä­fer­kamp­straße von einigen Fahr­zeug­füh­rern bei Gegen­ver­kehr als Aus­weich­straße genutzt. Das stellt für Fuß­gänger und Rad­fahrer (ins­be­son­dere Schul­kinder) eine beson­dere Gefahr dar und sollte umge­hend abge­stellt werden.“ Mit genau der­selben Begrün­dung for­dert aktuell auch Bür­ger­block-Vor­sit­zende Thomas Wolter einen bes­seren Schutz der Fuß­gänger und Rad­fahrer an der Sölder Straße. Aller­dings: „Wie alle anderen Par­teien hat auch der Bür­ger­block damals unseren Antrag abge­lehnt“, freuen sich die beiden CDU-Poli­tiker über den „Mei­nungs­wechsel nach fünf Jahren“.

Gemeinde soll notfalls auf eigene Kosten sanieren

Um ihren erneuten Antrag zu unter­mauern, haben sich Man­fred Mischke und Willy Dorna die Mühe gemacht und die Sölder Straße eigen­händig ver­messen. Ergebnis: Die Sölder Straße habe ab Emscher Kaserne (s. Foto oben) bis Haus Nr. 128 eine Breite von 4,80 bis 4,60 Meter. Dabei ist eine Höchst­ge­schwind­keit von 70 km/​h zulässig in diesem Abschnitt. „Bei dieser Geschwin­dig­keit wird der Fuß- und Radweg von einigen Auto­fah­rern als Aus­weich­strecke bei Gegen­ver­kehr genutzt“, erin­nert Mischke. „Fuß- und Rad­fahrer sind dabei hoch­gradig gefährdet. Auch Kinder nutzen den Weg als Schulweg.“ Die CDU for­dert des­halb unver­züg­lich den Rad- und Gehweg zu sanieren und Leit­pfo­sten zum Schutz der Rad­fahrer und Fuß­gänger (Schul­si­che­rung) auf­zu­stellen.

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Die Absen­kungen auf dem Rad- und Gehweg (rechts) an der Sölder Straße sind eine Folge unzu­rei­chender Ver­dich­tung nach den Bau­ar­beiten vor fünf Jahren, so die CDU. (Foto: privat)

Die Absen­kungen auf dem Rad- und Gehweg an der Sölder Straße (s. Foto links) sind nach Ansicht der beiden CDU-Poli­tiker aber nicht durch die Aus­weich­ma­növer der Auto­fahrer ent­standen, wie der Bür­ger­block ver­mutet, son­dern die Folge einer nicht ein­wand­freien Ver­dich­tung des Bodens zum Abschluss einer Bau­maß­nahme der Dokom vor fünf Jahren. Ob die Gemeinde Holzwickede nach so langer Zeit noch die aus­füh­rende Bau­firma in Haf­tung nehmen oder an den Instand­set­zungs­ko­sten betei­ligen kann, bezwei­feln die beiden. Die Gemeinde Holzwickede müsse die Kosten einer Sanie­rung (Erneue­rung des Fuß- und Rad­weges, Absen­kung der Kanal­deckel und Absi­che­rung zur Straße mit Leit­pfo­sten) auch selbst tragen, meint Man­fred Mischke:

Bis zur Klä­rung der Kosten­frage der Sanie­rung wird noch einige Zeit ver­gehen. Das ist für die CDU nicht hin­nehmbar.“

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