Schnellster Weg zur Erstaufnahmeeinrichtung: Schilder weisen den Weg

Fachbereichsleiter Ferdinand Adam (r.) und Sebastian Schmidt aus der Erstaufnahmeeinrichtung in Unna-Massen zeigen die neuen Schilder. (Foto: B. Kalle – Kreis Unna)

Fach­be­reichs­leiter Fer­di­nand Adam (r.) und Seba­stian Schmidt aus der Erst­auf­nah­me­ein­rich­tung in Unna-Massen zeigen die neuen Schilder. (Foto: B. Kalle – Kreis Unna)

(PK) Ohne Orts­kenntnis fällt die Ori­en­tie­rung schwer. So geht es auch vielen Asyl­be­wer­bern, die am Bahnhof in Unna-Massen ankommen und den schnell­sten Weg in die Erst­auf­nah­me­ein­rich­tung (EAE) suchen. Jetzt helfen ihnen Schilder weiter.

Die vom Kreis im Auf­trag des Landes betrie­bene Erst­auf­nah­me­ein­rich­tung ist nach wie vor täg­lich das Ziel zahl­rei­cher in Nord­rhein-West­falen ange­kom­mener Asyl­be­werber. Denn hier werden sie regi­striert, hier findet auch ein erster Gesund­heits-Check statt. Die mei­sten fahren mit öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln bis zum Bahnhof Massen. 2,1 Kilo­meter sind es von hier bis in die EAE.

Ob zu Fuß oder mit dem Bus – in welche Rich­tung sie sich ab dem Bahnhof begeben müssen, zeigen jetzt Pik­to­gramme und Erläu­te­rungen in eng­li­scher Sprache. Die Kreis­ver­wal­tung brachte sie auf Initia­tive der Kreis-Politik an und holte vorher das Okay des Lan­des­be­triebs Straßen.NRW und der Stadt Unna als Stra­ßen­bau­last­träger ein. „Ins­ge­samt weisen sechs Schilder den lücken­losen Weg in die EAE“, erläu­tert Fer­di­nand Adam, Fach­be­reichs­leiter für Öffent­liche Sicher­heit und Ord­nung beim Kreis Unna.

Asyl­su­chende ver­bringen in der Regel rund eine Woche in der Erst­auf­nah­me­ein­rich­tung in Unna-Massen, bevor sie in andere Unter­brin­gungs­ein­rich­tungen wei­ter­ge­leitet werden.

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