Schnelle Info im Krisenfall: Warn-App NINA im Kreis Unna eingeführt


Jens Bon­gers, Chef der Kreis-Ret­tungs­leit­stel­le des Krei­ses Unna (l.), zeigt Land­rat Micha­el Makiol­la wie eine Warn­mel­dung in die App NINA ein­ge­speist wird. (Foto: Bir­git Kal­le – Kreis Unna)

(PK) Ob Blitz­eis oder Indu­strie­un­fall, Stark­re­gen oder gif­ti­ger Rauch: Ab sofort nutzt der Kreis Unna die Warn-App NINA zur Infor­ma­ti­on der Bevöl­ke­rung im Kri­sen­fall. Land­rat Micha­el Makiol­la gab jetzt in der Ret­tungs­leit­stel­le des Krei­ses ganz offi­zi­ell den Start­schuss für die neue Tech­nik.

NINA ist die Abkür­zung für die Not­fall-Infor­ma­ti­ons- und Nach­rich­ten-App des Bun­des, mit der sich alle Inter­es­sier­ten Warn­mel­dun­gen direkt aufs Smart­pho­ne schicken las­sen kön­nen. Der Kreis Unna nutzt sie ab sofort, um aus der Ret­tungs­leit­stel­le spe­zi­fi­sche Mel­dun­gen für das gesam­te Kreis­ge­biet oder ein­ge­grenz­te Berei­che zu ver­sen­den.

Wir wol­len, dass die Men­schen im Kreis Unna sicher leben“, unter­streicht Land­rat Micha­el Makiol­la. „Mit NINA eröff­nen wir einen wei­te­ren schnel­len und effi­zi­en­ten Weg, um den Men­schen im Kri­sen­fall wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen zu geben“, sagt der Land­rat und ver­weist auch auf die geüb­ten und klas­si­schen Wege zum Bei­spiel über Radio­durch­sa­gen, die natür­lich wei­ter­hin genutzt wer­den.

Die Bevöl­ke­rungs­schüt­zer im Kreis Unna wer­den künf­tig unter ande­rem bei Schad­stoff­aus­t­rit­ten, Groß­brän­den, aku­ten Bom­ben­ent­schär­fun­gen sowie wei­te­ren aku­ten Gefah­ren war­nen. Wet­ter­war­nun­gen des Deut­schen Wet­ter­dien­stes und Hoch­was­ser­in­for­ma­tio­nen der zustän­di­gen Stel­len der Bun­des­län­der sind eben­falls in die Warn-App inte­griert. Neben der Warn­funk­ti­on bie­tet die App auch Infor­ma­tio­nen zu rich­ti­gen Ver­hal­tens­wei­sen und Not­fall­tipps zu The­men des Bevöl­ke­rungs­schut­zes.

Die Nut­zer kön­nen natür­lich nicht nur Mel­dun­gen aus dem Kreis Unna erhal­ten, son­dern in ihren  indi­vi­du­el­len Ein­stel­lun­gen bestim­men, für wel­che Orte sie Warn­mel­dun­gen erhal­ten möch­ten.“

Jens Bon­gers, Chef der Kreis-Ret­tungs­leit­stel­le

Die Nut­zer kön­nen natür­lich nicht nur Mel­dun­gen aus dem Kreis Unna erhal­ten, son­dern in ihren  indi­vi­du­el­len Ein­stel­lun­gen bestim­men, für wel­che Orte sie Warn­mel­dun­gen erhal­ten möch­ten“, sagt Jens Bon­gers, Chef der Kreis-Ret­tungs­leit­stel­le. Unab­hän­gig von den abon­nier­ten Orten kön­nen auch Warn­mel­dun­gen zum jeweils aktu­el­len Stand­ort ange­for­dert wer­den – vor­aus­ge­setzt, die Ortungs­funk­ti­on im Han­dy ist akti­viert. Und: „Wer die soge­nann­te Push-Funk­ti­on des Han­dys akti­viert hat, bekommt die Nach­richt ange­zeigt, ohne dass die App geöff­net sein muss“, erläu­tert Bon­gers.

Wich­tig zu wis­sen: NINA funk­tio­niert zwar gene­rell auch ohne Inter­net­ver­bin­dung, War­nun­gen und Aktua­li­sie­run­gen kön­nen jedoch nur mit einer akti­ven Daten­ver­bin­dung (per WLAN oder mobil) emp­fan­gen wer­den.

Wer künf­tig im Fall eines Scha­dens­er­eig­nis­ses die War­nun­gen auf sein Smart­pho­ne bekom­men möch­te, muss dafür die App instal­lie­ren. Sie ist für die Betriebs­sy­ste­me iOS (ab Ver­si­on 8.0) und Andro­id (ab Ver­si­on 4) kosten­los bei iTu­nes und im Goog­le play Store ver­füg­bar. Für Win­dows-Pho­nes gibt es die App kosten­los hier.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es auf der Inter­net­sei­te des BBK unter www.bbk.bund.de/DE/NINA/Warn-App_NINA_node.

 

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Dipl.-Journalist

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