Rundum zufriedene Gesichter beim 7. Malermarkt auf Haus Opherdicke

Beim 7. Malermarfkt auif Haus Opherdicke drehte sich am Wochenende alles um Kunst: 41 Künstlerinnen und Künstler fachsimpelten, tauschten Erfahrungen aus und begeisterten die Besucher mit ihrer Kreativität. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Beim 7. Malermarkt auf Haus Opherdicke drehte sich am Wochenende alles um Kunst: 41 heimische Künstlerinnen und Künstler fachsimpelten, tauschten Erfahrungen aus und begeisterten die Besucher mit ihrer Kreativität. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Rundum zufriedene Gesichter beim 7. Holzwickeder Malermarkt: sowohl beim Publikum wie auch bei den insgesamt 41 ausstellenden heimischen Künstlerinnen und Künstler. Es war die dritte Veranstaltung dieser Art im wunderschönen Ambiente des kreiseigenen Gutes.

Eröffnet wurde die Veranstaltung am Samstag (12.5.) vormittags durch Bürgermeisterin Ulrike Drossel, musikalisch unterstützt durch die Bläserklasse des Clara-Schumann-Gymnasiums. Bereuits am ersten Ausstellungstag fanden zahlreiche Besucher den Weg nach Opherdicke. Noch besser besucht war der Veranstaltungsonntag heute. Wie in den Vorjahren überwog die Zahl der Künstlerinnen unter den Ausstellern eindeutig. Präsentiert wurden in erster Linie Malereien ganz unterschiedlicher Techniken und Stile.

Zwar handelte es sich auch in diesem Jahr wieder beim Malermarkt um eine Verkaufsausstellung. Dass nur wenige Bilder an den Mann bzw. die Frau gebracht werden konnten, schien kaum meinen der Aussteller zu stören. Die Bilanz der Künstler, von denen die meisten schon zum wiederholten Male dabei sind, auf den Malermarkt fiel durchweg positiv aus.
„Für die meisten Künstler hier steht der Austausch und das Fachsimpeln im Vordergrund und dass sie ihre Werke in einer so schönen Umgebung ausstellen können“, meint Klaus Pfauter.

Ambiente begeistert Aussteller und Besucher

Für den „Vater“ und Organisator des Malermarktes ist es deshalb auch gar keine Frage, dass er die Veranstaltung am liebsten auch nächstes Jahr wieder auf Haus Opherdicke durchführen möchte. „Das ist auch den Ausstellern hier ein Anliegen, wie die meisten mir gesagt haben.“

Zumal sich Klaus Pfauter und seine Mitstreiter auch mit dem Kreis Unna einige gew9orden sind, was den Kuchen- und Kaffeeverkauf angeht. „Wir durften ja keinen Kuchen und auch keinen Kaffee mehr verkaufen“, erläutert Klaus Pfauter. „Natürlich hat es deshalb viel Proteste von den Besuchern gegeben. Die wollen das einfach nicht verstehen. Viele Leute, die zu uns kommen, gehen ja anschließend auch rüber in die Kunstausstellung in Haus Opherdicke und ins Cafe dort. Wir haben nur Waffeln mit Kirschen und Sahne angeboten. Da gehört doch ein Kaffee einfach dazu. Aber das ist wirklich auch der einzige Kritikpunkt, der gekommen ist.“

Möglicherweise findet sich das eine oder andere Werk vom Malermarkt demnächst auch im Evangelischen Krankenhaus Unna auf den Fluren wieder. Denn Klaus Pfauter, der aufgrund einer Erkrankung einige Wochen dort verbringen musste, hat diese Zeit genutzt, um mit seiner behandelnden Ärztin eine Vereinbarung zum beiderseitigen Nutzen zu treffen: „Die beteiligten Künstler beim Malermarkt werden Bilder spenden, die dann im Ev. Krankenhaus in den Fluren aufgehängt werden“, berichtet Klaus Pfauter. „Das war gar nicht so einfach zu arrangieren, wie wir uns das zunächst vorgestellt haben. Aber schließlich hat es doch noch geklappt“, freut sich Pfauter. Die Werke der Aussteller wurden beim Malermarkt durchfotografieren, so dass gemeinsam mit den Verantwortlichen vom Krankenhaus nun eine Bildauswahl vorgenommen werden kann.

 

 

 

Print Friendly, PDF & Email
visage

Dipl.-Journalist

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.