Renterin überfallen: Zeugen hielten Räuber fest

Nach einem brutalen Raubüberfall auf eine Renterin gestern (16.9.), 17.04 Uhr, in der Straße Übergönne in Dortmund hielten Zeugen den Täter bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Nach eigener Aussage war die Geschädigte, eine 73-Jährige aus Dortmund, gerade einkaufen. Als sie gemeinsam mit ihrem Mann zu ihrem Auto zurückkehrte und sich in das Auto setzen wollte, zog plötzlich jemand von hinten an ihrer Handtasche. Instinktiv hielt sie die Tasche fest und versuchte so, den Raub zu verhindern. Der Unbekannte zerrte aber so sehr an der Handtasche, dass er die Frau, die an der Tasche hing, mehrere Meter über den Boden hinter sich her zog. Zufälligerweise befand sich jedoch ganz in der Nähe ein Zeuge in seinem Auto, der  die Schreie der Geschädigten vernahm. Ebenso zufällig, war dieser ein Beamter der Bundespolizei in seiner Freizeit. Als der Täter mit Handtasche die Flucht ergreifen wollte, nahm der 55-Jährige Zeuge sofort die Verfolgung auf. Während der Verfolgung gelang es dem Bundespolizisten aus Stuttgart, dem Handtaschenräuber ein Beinchen zu stellen, so dass dieser zu Boden stürzte. Der Täter stand jedoch sofort wieder auf und lief in Richtung Ritterstraße, direkt in die Arme eines Angestellten einer Sicherheitsfirma, die zu diesem Zeitpunkt vor dem FZW eingesetzt war. Der Angestellte, ein 22-Jähriger aus Gelsenkirchen, erkannte die Situation, hielt den Täter fest und brachte ihn zu Boden. Der mutmaßliche Handtaschenräuber wurde durch den 22-Jährigen und den 55-Jährigen bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten.

Ein Rettungswagen brachte die Geschädigte zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Der mutmaßliche Räuber, ein 30-Jähriger ohne festen Wohnsitz, wird noch heute einem Haftrichter vorgeführt.

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