Pralle Auslage verleitet Holzwickederin zu Diebstahl: 700 Euro Geldstrafe

Eigent­lich wollte die 33-jäh­rige Holzwicke­derin am 27. Mai des Jahres in dem Super­markt in Holzwickede nur Chips kaufen.

Doch dann sah die hoch ver­schul­dete Hartz-IV-Emp­fän­gerin die prallen Aus­lagen und geriet in Ver­su­chung, wie sie heute (12.8.) in ihrer Ver­hand­lung vor dem Amts­ge­richt Unna erklärte: Mit einem Kuschel­tier, einem Paket Kühl­schrank-Fri­sche, einem Radio und einer Muf­fins-Back­form im Gesamt­wert von knapp unter 50 Euro ver­ließ sie den Super­markt – ohne zu bezahlen. Zwar lag ihr Dieb­stahl bei diesem Waren­wert noch gerade so im Bereich der Gering­fü­gig­keit. Gegen die Ange­klagte sprach aller­dings eine ein­schlä­gige Vor­strafe sowie ein hohes Rück­fall­tempo, so auch die Staats­an­walt­schaft. Die Ankla­ge­ver­tre­tung for­derte eine Geld­strafe von 80 x 15 Euro – nicht ohne den Hin­weis, dass beim näch­sten Mal durchaus auch eine Haft­strafe fällig sein könnte für die Holzwicke­derin.

Richter Jörg Granseuer ver­ur­teilte die 33-Jäh­rige wegen Dieb­stahls schließ­lich zu einer Geld­strafe von 70 x 10 Euro und blieb mit seinem Urteil nur knapp unter dem Antrag der Anklage.

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