Perthes-Haus am Emscherweg wird um Tagespflegeplätze erweitert

In diesem bereich des Perthes_Hauses wird der Anbau mit den 128 Tagespföegeplätzen und den vier Einzelzimmern im oberen Bereich entstehen. (Foto: Peter Gräber)

In diesem Bereich des Perthes-Hauses am Emscherweg wird der Anbau mit den 18 Tagespflegeplätzen im Erdgeschoss und vier Einzelzimmern in der Etage darüber entstehen. (Foto: Peter Gräber)

 

Den aufmerksamen Anwohnern am Emscherweg ist es längst aufgefallen: am Perthes-Haus tut sich wieder was. Bereits im Mai war der Gartenpavillon am Altenheim abgerissen worden. Anschließend wurden auch Vermessungsarbeiten durchgeführt. Wird die geplante Erweiterung der Alten- und Pflegeeinrichtung etwa doch noch realisiert?

„Leider nein“, bedauert Bernhard Pendzialek, Leiter der Einrichtung. „Wir würden die geplante Aufstockung um ein komplettes Stockwerk liebend gerne durchführen. Aber leider konnten wir diese Planung nicht refinanzieren, so dass wir sie endgültig zu den Akten legen mussten.“

Bestehen bleibt allerdings die gesetzliche Verpflichtung, dass mindestens 80 Prozent aller Zimmer im Perthes-Haus am Emscherweg Einzelzimmer sein müssen. Um diese Quote nun trotzdem erfüllen zu können, werden drei Doppelzimmer in der Einrichtung am Emscherweg aufgelöst und das Haus um einige Einzelzimmern erweitert.

Nach Umbau Quote von mehr als 80 Prozent Einzelzimmer

Während dieser Umbau nur geringe Außenwirkung haben dürfte, sieht das bei einer weiteren Maßnahme anders aus. „In Holzwickede gibt es kein ausreichendes Angebot an Tagespflege“, erläutert Bernhard Pendzialek. „Deshalb schaffen wir zeitgleich in einem Anbau im Erdgeschoss Tagespflegeplätze für 18 Personen. Und oben drüber entstehen noch vier weitere fehlende Einzelzimmer. Damit liegen wir dann sogar etwas über der geforderten Quote von 80 Prozent Einzelzimmern. Wir hätten zwar lieber aufgestockt und dann 100 Prozent gehabt, aber das lässt sich nun mal nicht ändern.“

Für die Anwohner des Perthes-Hauses wird sich durch die geplante Maßnahme nicht viel ändern, meint der Leiter des Perthes-Hauses. „Aber wir müssen leider für den Anbau ein Stück der Grünanlage auf unserem Grundstück opfern“, bedauert Pendzialek.

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Dipl.-Journalist

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