Otoño-Quartett krönender Abschluss der 2. Französischen Kulturtage

Otoño-Celloquartett

Spie­len zum Abschluss der 2. Fran­zö­si­schen Kul­tur­ta­ge am Sonn­tag in der ev. Kir­che Opher­dicke: das Oto­ño-Cel­lo­quar­tett

Am kom­men­den Sonn­tag (2.2.) klin­gen die 2. Fran­zö­si­schen Kul­tur­ta­ge des Freun­des­krei­ses Holzwicke­de-Lou­viers mit dem Oto­ño-Cel­lo­quar­tett und einer Doku-Live-Prä­sen­ta­ti­on von Ingo Espen­schied aus.

Zufrie­de­ner könn­te Jochen Hake, der Freun­des­kreis-Vor­sit­zen­de, gar nicht sein mit dem Ver­lauf der Ver­an­stal­tungs­rei­he. „Die Kul­tur­ta­ge sind wirk­lich gut gelau­fen. Die Ver­an­stal­tun­gen waren durch­weg gut besucht. Der Spie­gel­saal war am Mitt­woch mit 180 Besu­chern so gut wie aus­ver­kauft und auch in der Rausin­ger Hal­le waren zu Wochen­be­ginn 160 Zuschau­er da, so dass wir fast noch ein paar Stüh­le benö­tigt hät­ten.“

Dass Vor­trags­ver­an­stal­tun­gen wie die von Dr. Jür­gen Schmied zum Schu­mann-Plan nicht so der ganz gro­ße Publi­kums­ma­gnet sind, war klar. „Aber auch damit sind wir zufrie­den“, ver­si­chert Hake. „30 bis 40 Besu­cher bei einem fran­zö­si­schen Vor­le­se­wett­be­werb sind ja auch nicht ganz so schlecht.“ Heu­te Abend soll es dann bei einem Fran­zö­si­schen Abend im Vivo etwas gemüt­li­cher zuge­hen.

Tolle Bilanz — trotzdem drei Jahre Pause bis zur Neuauflage

Von einem der­ar­ti­gen Erfolg ange­spornt könn­ten ja eigent­lich sofort die 3. Kul­tur­ta­ge im näch­sten Jahr fol­gen. Doch das wird nicht pas­sie­ren, schmun­zelt der Freun­des­kreis-Vor­sit­zen­de: „Die Idee der Kul­tur­ta­ge soll sich ja nicht abnut­zen. Des­halb machen wir jetzt erst ein­mal drei Jah­re Pau­se, bevor es eine Neu­auf­la­ge gibt.“

Kinofahrt am Sonntag

Doch noch ist ja nicht end­gül­tig Schluss, steht mor­gen noch im ev. Gemein­de­haus ein Vor­trag über das Kur­ti­sa­nen­tum  und am Sonn­tag ein Besuch des Pro­gramm­ki­nos Schau­buirg in Dort­mund an, wo in Koope­ra­ti­on mit der Aus­lands­ge­sell­schaft NRW die Doku-Live-Prä­sen­ta­ti­on mit Ingo Espen­schied „Die Frie­dens­bot­schaft von Fil­quel­mont“ über Euro­pa und den 1. Welt­krieg gezeigt wird.

  • Ter­min: Sonn­tag, 1. Febru­ar, Bus­ab­fahrt  um 10.30 Uhr (Rück­an­kunft gegen 15 Uhr), Park­platz Ede­ka, Kirch­stra­ße. Kosten: 15 Euro (erm. 10 Euro) inklu­si­ve Bus­fahrt, Ein­tritt und Getränk.

Französische Klangfarben in ev. Kirche Opherdicke

Den krö­nen­den Abschluss der 2. Fran­zö­si­schen Kul­tur­ta­ge bil­det dann das Kon­zert des Oto­ño-Cel­lo­quar­tetts am Sonn­tag (1.2.) ab 19 Uhr in der ev. Kir­che Opher­dicke. Die vier Musi­ke­rin­nen und Musi­ker ver­spre­chen ihrem Publi­kum fran­zö­si­sche Klang­far­ben und haben ein wun­der­ba­res Pro­gramm für die­se fas­zi­nie­ren­de Kom­bi­na­ti­on von vier Streich­in­stru­men­ten zusam­men­ge­stellt.

Magisch der Klang von vier Cel­li, deren tie­fe Vibra­tio­nen eine inne­re Wär­me aus­lö­sen und denen man end­los zuhö­ren könn­te, ob bei den sehn­suchts­vol­len Gos­pels, Griegs Trau­er über Ases Tod oder den zwei Tan­gos, die spie­le­risch-far­big erklin­gen. Neben Grieg, Mer­cad­an­te und Gade wer­den fran­zö­si­sche Kom­po­ni­sten wie Ravel, Fau­re und Bois­mor­tier zu hören sein: Eine reiz­vol­le Mischung von Kom­po­si­tio­nen aus der Barock­zeit und aus der Zeit des Impres­sio­nis­mus der Bil­der von Monet, Renoir und Cézan­ne vor dem inne­ren Auge ent­ste­hen lässt.

Das Cel­lo mit sei­nen her­li­chen Klang­far­ben scheint wie geschaf­fen für die­se Epo­che. Das Oto­ño-Cel­lo­quar­tett besteht aus Feli­ci­tas Ste­phan, die auch die künst­le­ri­sche Lei­te­rin des Festi­vals Cel­lo­herbst am Hell­weg ist, Joana Krö­ger, Kat­rin Geel­vink, und Tho­mas Bütt­ner. Das Kon­zert fin­det in Zusam­men­ar­beit mit dem Kul­tur­ver­ein West­fa­len e.V. statt.

  • Ter­min: Sonn­tag, 1. Febru­ar, ev. Kir­che Opher­dicke, 19 Uhr (Ein­lass: 18.30 Uhr), Ein­tritt: 10 Euro (erm. 5 Euro). 
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Dipl.-Journalist

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