Ostumgehung (L 677n) : Fachausschuss nimmt Erörterungstermin zur Kenntnis

Rechts neben der Ein­mün­dung des Oel­aus­schuss nah pfads in die Chaus­see soll der neue Auto­bahn­an­schluss ent­ste­hen, an den die Ost­um­ge­hung (L 677n) anbin­den wird. (Foto: P. Grä­ber — Emscherblog.de)

Im Pla­nungs- und Bau­aus­schuss nah­men die Frak­tio­nen heu­te das Ergeb­nis des Erör­te­rungs­ter­mins über die Plan­fest­stel­lung für den Neu­bau der Ost­um­ge­hung (L 677n) zur Kennt­nis.

Ins­ge­samt 143 pri­va­te Ein­wen­dun­gen wur­den erho­ben. Dar­über hin­aus haben die Trä­ger öffent­li­cher Belan­ge (Nach­bar­kom­mu­nen, Flug­ha­fen­be­trei­ber, Natur­schutz­bund u.a.) ihre Stel­lung­nah­men abge­ge­ben. Wie Ralf Bes­sin­ger für die Ver­wal­tung erläu­ter­te, han­del­te es sich bei dem Erö­te­rungs­ter­min um den letz­ten Schritt vor einem end­gül­ti­gen Plan­fest­stel­lungs­be­schluss. Alle Ein­wen­der wer­den auch noch eine eige­ne Stel­lung­nah­me zu ihrer Anre­gung mit einem Pro­to­koll von den Behör­den zuge­stellt bekom­men. Mit eini­gen Bür­gern, deren Anre­gung bis­her nicht über­nom­men wer­den konn­ten, ist auch noch ein wei­te­rer Orts­ter­min ange­setzt mit Stra­ßen NRW. Auch für die Gemein­de Holzwicke­de ist am 21. Dezem­ber ein Orts­ter­min ange­setzt, bei dem es um den Rad­weg an der Chaus­see gehen wird. Anschlie­ßend fin­det auch noch ein Tref­fen mit dem Pri­vat­ei­gen­tü­mer einer Flä­che am Oel­pfad statt.

Lokales Verkehrsgutachten wird nicht weitergeleitet

Das jüng­ste Ver­kehrs­gut­ach­ten der Gemein­de Holzwicke­de wird dage­gen nicht mehr an die Stra­ßen­bau­be­hör­de bzw. den Regie­rungs­prä­si­den­ten wei­ter­ge­lei­tet. Ein ent­spre­chen­der Antrag vom Aus­schuss­vor­sit­zen­den Wil­fried Brink­mann wur­de mit den Stim­men der CDU und SPD mit dem Hin­weis abge­lehnt, dass in dem Ver­kehrs­gut­ach­ten der Gemein­de aus­schließ­lich die inner­ört­li­che Ver­kehrs­si­tua­ti­on unter­sucht wor­den ist. Die loka­len Ver­kehrs­da­ten sei­en irrele­vant für das Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren, in dem das Stra­ßen NRW eige­ne Ver­kehrs­er­he­bun­gen vor­ge­nom­men habe, so die Spre­cher der SPD und CDU. Außer­dem sei das Ver­kehrs­gut­ach­ten der Gemein­de der Stra­ßen­bau­be­hör­de und dem RP Arns­berg bekannt. Es steht öffent­lich ein­seh­bar im Inter­net, auch für Stra­ßen NRW und den RP Arns­berg.

Im wei­te­ren Ver­lauf der Sit­zung emp­fahl der Aus­schuss ein­stim­mig auch die zwei­te Stu­fe des Lärm­ak­ti­ons­plans für die Gemein­de zu star­ten. Anre­gun­gen und Maß­nah­men sol­len aller­dings erst noch im näch­sten Jahr in den Frak­tio­nen ein­ge­hend bera­ten und dann erst mit der Fort­schrei­bung (3. Stu­fe) beschlos­sen wer­den. Zur­zeit lie­gen dem Lärm­ak­ti­ons­plan auch noch fünf Jah­re alte Lärm­kar­ten zugrun­de, die aktu­el­le Ände­run­gen noch gar nicht berück­sich­ti­gen, wie die Ver­wal­tung erläu­ter­te. Bevor wei­te­re Maß­nah­men beschlos­sen wer­den, soll­ten die Lärm­kar­ten zumin­dest teil­wei­se aktua­li­siert wer­den.

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visage

Dipl.-Journalist

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