Osterfeuer vor historischer Kulisse von Haus Opherdicke lockt Hunderte von Besucher

Osterfeuer

Mit Ein­bruch der Dun­kel­heit ent­wickelt das Oster­feuer der Opher­dicker Wehr vor der histo­ri­schen Kulisse von Haus Opher­dicke eine unver­gleich­liche Atmo­sphäre. Einige hun­dert Besu­cher, dar­unter auch viele Kinder, ließen sich das am Oster­samstag nicht ent­gehen. (Foto: Peter Gräber)

Zum tra­di­tio­nellen Oster­feuer der Opher­dicker Feu­er­wehr trafen sich am Oster­samstag (26.3.) einige hun­dert Erwach­sene und Kinder am Haus Opher­dicke. Damit ist das Brauchs­tums­feuer in Opher­dicke eine der größten Ver­an­stal­tungen ihrer Art im Kreis Unna – wenn auch nicht mehr das größte Feuer in Opher­dicke fackeln darf.

Denn seit der Hof vor dem denk­mal­ge­schützen Haus Opher­dicke mit Pfla­ster belegt ist, darf das Oster­feuer nicht mehr auf dem Boden brennen. Doch wer, wenn nicht die Feu­er­wehr, weiß sich zu helfen: Seitdem wird das Brenn­holz in extra ange­fer­tigten großen Metall­schalen abge­brannt. Was anfangs noch wie ein Not­be­helf schien, tut der stim­mungs­vollen Atmo­sphäre aller­dings kein Abbruch. Nicht wenige Besu­cher finden das kon­trol­lier­tere Abbrennen des Oster­feuers sogar noch schöner – auch wenn es direkt nach dem Anzünden heute wieder ganz schön qualmte.

Kinder suchten nach Ostereiern und Süßigkeiten im Park

Viel Rauch: Gegen 18.30 Uhr enzündete die Feuerwehr das aufgeschichtete Holz. (Foto Peter Gräber)

Gegen 18.30 Uhr ent­zün­dete die Feu­er­wehr das Holz. Danach gab’s erstmal viel Rauch. (Foto Peter Gräber)

Für die viele Kinder und ihre Eltern gab es zum Auf­takt um 18 Uhr ohnehin noch Wich­ti­geres als das Feuer: Denn auch in diesem Jahr hatte der Oster­hase wieder jede Menge bunte Eier und Süßig­keiten im weit­läu­figen Park am Haus Opher­dicke ver­steckt. Bis es dunkel wurde wuselten die Kinder mit ihren Körb­chen und Taschen in der Hand durchs Gelände und suchten eifrig nach den Hin­ter­las­sen­schaften des Oster­hasen. Das Anzünden des Oster­feuers bekamen dann viele ältere Kinder noch mit, bevor es dann wie für die jün­geren ins Bett ging.

Für die älteren Besu­cher war da noch lange nicht Schluss. Sie hatten sich reich­lich mit Wert­marken für Kalt­ge­tränke und leckere Grill­sa­chen ein­ge­deckt. Schließ­lich sorgte das Oster­feuer erst mit Ein­bruch der Dun­kel­heit für die unver­gleich­liche Atmo­sphäre in der histo­ri­schen Kulisse. In der Scheune ging’s dann am spä­teren Abend zur Musik von DJ Valle auch auf der Tanz­fläche so richtig rund.

Neben der Opher­dicker Feu­er­wehr fackelten gestern auch bei den Kame­raden der Hengser Wehr am Was­ser­turm in Hengsen, beim HEV-Kin­der­garten auf dem Gelände von Blumen Kuhl­mann am Landweg und auf dem Ver­eins­ge­lände des TuS Elch Oster­feuer ab. Als erste stand die lange Rauch­fahne vom Landweg über der Gemeinde.

Für alle, die noch nicht genug von Brauch­tums­feuern haben: Der Der Angel-Sport Club ent­zündet heute am Oster­sonntag auf seinem Ver­eins­ge­lände am Hengser Weg eben­falls noch ein Oster­feuer. Wobei den Ang­lern zu wün­schen bleibt, dass sie bei ihrem Feuer ebenso viel Glück mit dem Wetter haben, wie die anderen Ver­an­stalter am Samstag.

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