Optimale Unterstützung: Kooperation hilft Kindern und Jugendlichen

Unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung im Kreishaus (v.l.): Christian Scholz (Jobcenter Kreis Unna, Landrat Michael Makiolla, Bürgermeister Werner Kolter und Thomas Helm (Agentur für Arbeit Hamm). (Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna)

(PK) Wenn’s um Zusammenarbeit geht, sind sie Profis – und das beweisen Kreis Unna, Jobcenter Kreis Unna, die für den Kreis zuständige Agentur für Arbeit Hamm und die Kreisstadt Unna erneut mit einer Kooperation. Konkret geht es um die optimale Unterstützung von Kindern, Jugendlicher und ihrer Familien.

Mit vereinten Kräften eine Perspektive für Jugendliche entwickeln und beispielsweise einen geeigneten Ausbildungsplatz vermitteln: So kann eine erfolgreiche Kooperation aller beteiligten Fachkräfte aussehen. Was in der Vergangenheit schon häufig auf „kurzem Dienstweg“ gelungen ist, bekommt mit der Kooperationsvereinbarung nun einen offiziellen Charakter.

Unterzeichnet wurde Kooperationsvereinbarung jetzt im Kreishaus von Landrat Michael Makiolla, dem Bürgermeister der Kreisstadt Unna, Werner Kolter, Thomas Helm (Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hamm) und Christian Scholz (Geschäftsführer Jobcenter Kreis Unna). „Wir müssen an die Probleme bestimmter Jugendlicher ran, und das klappt nur im Verbund“, unterstrich Landrat Makiolla, der die Vereinbarung als einen weiteren wichtigen Baustein auf dem Weg zur Halbierung der Jugendarbeitslosigkeit bis zum Jahr 2020 sieht.

Hilfe auch für Kinder und Jugendliche aus Holzwickede

Hilfe gibt es für Kinder und Jugendliche in der Kreisstadt Unna und in den Gemeinden Bönen und Holzwickede, der Stadt Fröndenberg/Ruhr – für diese drei Kommunen ist der Kreis Unna Jugendhilfeträger.

Gemeinsam haben Experten von Kreis, Stadt, Jobcenter und Arbeitsagentur im Arbeitsbündnis Jugend und Beruf eine Strategie entwickelt, um passgenaue und aufeinander abgestimmte Hilfen zu leisten. Sie sind eng vernetzt und übernehmen gemeinsam Verantwortung im Sinne der Hilfebedürftigen. „Wir wollen genau wie im Landesmodellvorhaben ,Kein Kind zurücklassen!‘ den Blickwinkel der Menschen einnehmen, um die es geht“, unterstrich Landrat Michael Makiolla.

In einer ersten konkreten Arbeitshilfe für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Behörden geht es um den gelingenden Übergang von der Schule in den Beruf nach dem Vorbild der bereits erfolgreich arbeitenden Jugendberufsagenturen Lünen, Schwerte und Selm.

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