Notfallmappe des Seniorenbeirates findet reißenden Absatz

Die Mitglieder des Seniorenbeirates, hier mit Bürgermeisterin Ulrike Drossel 3.v.r.) waren sehr zufrieden mit dem Interesse an der von ihnen erstellten Notfallmappe. Foto: privat)

Die Mit­glieder des Senio­ren­bei­rates, hier mit Bür­ger­mei­sterin Ulrike Drossel 3.v.r.) waren heute auf dem Wochen­markt sehr zufrieden mit dem Inter­esse an der von ihnen erstellten Not­fall­mappe. Foto: privat)

Was wären unsere Senioren nur ohne das Internet? Beim Surfen im Internet war ein Mit­glied des Senio­ren­bei­rates fündig geworden und durch Zufall auf eine Seite des Senio­ren­bei­rates Nor­der­stedt gestoßen, der eine Not­fall­mappe erstellt hatte. Diese Vor­lage nutzte jetzt auch der Senio­ren­beirat Holzwickede, natür­lich nicht, ohne sich vorher mit dem Senio­ren­beirat Nor­der­stedt kurz zu schließen, um etwaige Rechte abzu­klären. Auf dem Wochen­markt heute (3. Mai) konnten die Holzwickeder diese spe­ziell für Holzwickede zuge­schnit­tene Not­fall­mappe zu erwerben. Mit der Reso­nanz waren die Mit­glieder des Senio­ren­bei­rates mehr als zufrieden.

In mehr­wö­chiger Heim­ar­beit hatten die Mit­glieder die Mappe zusam­men­ge­stellt: Ange­fangen bei den Tele­fon­num­mern, jede ein­zelne Seite, die auf den Groß­raum Ham­burg abge­stellt war, kor­ri­gieren, for­ma­tieren, Ent­würfe drucken und intern zur Dis­kus­sion stellen und, und, und…

Im Bei­sein von Bür­ger­mei­sterin Ulrike Drossel konnte die Not­fall­mappe heute in per­fekter Form beworben und zum Preis von nur einem Euro erworben werden. Dieser Betrag sollte als Schutz­ge­bühr betrachtet werden. Denn ohne Hilfe der Gemeinde hätte der Senio­ren­beirat diese Kosten nicht stemmen können. Vor­erst sind 200 Exem­plare von der Gemeinde gedruckt und finan­ziert worden.

198 Exemplare verkauft

Schon vor 9 Uhr fragten die ersten Bürger am Stand des Senio­ren­bei­rates nach den Not­fall­mappen. Am Ende des Wochen­marktes waren 198 Exem­plare an den Mann bzw. die Frau gebracht.

Unser Dank gilt unserer Gemeinde, die mit großem Inter­esse das Unter­nehmen befür­wortet hat,“, so die Vor­sit­zende Beate Hahn-Hein­richs. Ihr Resümee: Die ganze Arbeit hat sich gelohnt.

Es bleibt zu hoffen, dass viele Senioren – auch für jün­gere Erwach­sene – sich die Zeit nehmen, all die in der Not­fall­mappe ent­hal­tenen Fragen, Emp­feh­lungen und Hin­weise gründ­lich durch­zu­lesen, damit am Ende der irdi­schen Reise Nach­kommen, Betreuer und Erben einen „geord­neten Nach­lass“ vor­finden.

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