Neues Wohn- und Geschäftshaus wird Optik der Bahnhofstraße nachhaltig verändern

So soll das neue Wohn- und geschölftshaus an der Bahnhofstra0e n19 nach den ersten Plänen des Architekten aussehen. (Foto: Gemeinde Holzwickede)

Großzügige Durchfahrt in den Innenhof: So soll das neue Wohn- und Geschäftshaus an der Bahnhofstraße 19 nach den ersten Plänen des Architekten aussehen. (Foto: Gemeinde Holzwickede)

Mit der Vorstellung eines Wohn- und Geschäftshauses an der Bahnhofstraße 19 durch den Architekten wurde ein weiteres Bauvorhaben im Planungs- und Bauausschuss diese Woche vorgestellt. Das geplante Projekt wird schräg gegenüber Motorrad Joy zwischen den Übergangswohnheimen und der Feuerwache Mitte entstehen und dürfte die Optik der nördlichen Bahnhofstraße nachhaltig verändern.

Gegenwärtig befindet sich auf noch ein Bürotrakt und eine Lagerhalle auf dem Grundstück. Beides soll vollständig zurückgebaut und durch den neuen Baukörper ersetzt werden, wie der Architekt informierte.

Für die neue Nutzung möchte der Bauherr ein Mehrfamilienhaus einschließlich Gewerbeflächen im Erdgeschoss realisieren. Geplant ist ein zweigeschossiger Baukörper mit einem Staffelgeschoss. Im Erdgeschoss sind zur Bahnhofstraße hin rund 320 qm Gewerbeflächen vorgesehen. Die übrigen Flächen im Erdgeschoss sowie das gesamte Ober- und Staffelgeschoss dienen dem Wohnen: Auf einer Gesamtfläche von rund 1 860 m2 sollen 18 Zweiraumwohnungen mit einer Größe zwischen 55 und 78 qm sowie sechs Dreiraumwohnungen mit rund 65 qm und zwei Vierraumwohnungen mit rund 1034 qm Wohnfläche entstehen.

26 Wohnungen und 370 qm Gewerbefläche

Durch die geplante U-förmige Bebauung soll ein geräumiger Innenhof entstehen, über den auch die Erschließung über vier Treppenhäuser erfolgen soll. Auch ein Kinderspielplatz soll im Innenhof entstehen. Zwei der Treppenhäuser werden einen Aufzug erhalten.

Das Gebäude wird nicht unterkellert. Die notwendigen Abstellräume für die Wohnungen entstehen im Erdgeschoss-Fahrradabstellräume werden zur Bahnstrecke hin angeordnet, die Stellplätze sollen zur Bahnhofstraße hin angeordnet werden, so dass der Innenhof autofrei bleibt. Wie der Planer auf Nachfrage darlegte soll die gesetzlich vorgesehene Mindestanzahl von 32 Stellplätzen für die insgesamt 26 Wohnungen geschaffen werden.

Die großzügige Durchfahrt in den Innenhof dient als Feuerwehrzufahrt.

Die Verwaltung bewerte das Bauvorhaben positiv. Neben dem zentrumsnahen Wohnen in attraktiver Lage stelle insbesondere die Ausweisung einer gewerblichen Nutzung eine Stärkung der Handfelsstruktur dar.

Auch die Fraktionen nahmen die bisherige Planung zustimmend zur Kenntnis und empfahlen einstimmig die Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens.

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Dipl.-Journalist

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