Neuer AWO Unterbezirk Ruhr-Lippe-Ems: „Antrittsbesuch“ im Kreishaus Unna

(v.l.): Sozialdezernent Torsten Göpfert, AWO Geschäftsführer Rainer Goepfert, AWO Vorsitzender Hartmut Ganzke und Michael Makiolla tauschten sich aus.
(v.l.): Sozi­al­de­zer­nent Tor­sten Göp­fert, AWO Geschäfts­führer Rainer Goe­pfert, AWO Vor­sit­zender Hartmut Ganzke und Michael Makiolla tauschten sich aus. (Foto: privat)

Zum 1. Januar hat der neue AWO Unter­be­zirk Ruhr-Lippe-Ems seine Arbeit auf­ge­nommen, der die haupt­amt­liche Arbeit in den Kreisen Unna und Waren­dorf sowie der Stadt Hamm ver­ant­wortet. Dem Vor­sit­zenden Hartmut Ganzke und Geschäfts­führer Rainer Goe­pfert ist dabei der per­sön­liche Aus­tausch mit den Akteuren in der Region wichtig. Eine Gele­gen­heit dazu gab es beim Antritts­be­suchs gestern (7.2.) beim Landrat des Kreises Unna, Michael Makiolla und Sozi­al­de­zer­nent Tor­sten Göp­fert. Die Gesprächs­partner mussten sich aller­dings nicht lange vor­stellen, da alle seit vielen Jahren eng im Kreis Unna zusam­men­ar­beiten.

Die AWO Ver­treter nutzten die Gele­gen­heit, die neue Struktur des Unter­be­zirks mit 2.000 Mit­ar­bei­tenden in über 150 Ein­rich­tungen, davon viele im Kreis Unna, vor­zu­stellen.

Im Gespräch wurde der wei­tere Ausbau der Kin­der­ta­ges­ein­rich­tungen the­ma­ti­siert. Die Schaf­fung von Kita-Plätzen stelle auch den Kreis Unna und seine Kom­munen vor große Her­aus­for­de­rungen, wie der zustän­dige Dezer­nent Tor­sten Göp­fert erläu­terte. Er begrüßte daher das hohe Enga­ge­ment von Trä­gern wie der AWO, die von ihren 45 Kitas aktuell 31 im Kreis­ge­biet betreibt. Hartmut Ganzke ver­wies auf zwei wei­tere Kitas, die in enger Abstim­mung mit dem Kreis in Bönen und Holzwickede ent­stehen werden.

Sozialer Arbeitsmarkt bleibt Thema

Ein Thema, das der Kreis Unna und die AWO seit drei Jahren gemeinsam eng ver­folgen, ist der soziale Arbeits­markt. Gemeinsam hatten beide einen wirk­li­chen sozialen Arbeits­markt gefor­dert, der lang­zeit­ar­beits­losen Men­schen eine län­ger­fri­stige sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tige Beschäf­ti­gung gibt und der aus­kömm­lich finan­ziert ist. Daher hatten beide Partner sich intensiv in das zum 31.12.2018 aus­ge­lau­fene Bun­des­pro­gramm „Soziale Teil­habe‘“ ein­ge­bracht. „Gemeinsam mit allen Akteuren haben wir es geschafft, dass der Kreis Unna mit 700 Plätzen Spit­zen­reiter in Deutsch­land war“, machte Michael Makillo deut­lich und lobte die enge Zusam­men­ar­beit im Kreis. Alle waren sich einig, dass das neue Teil­ha­be­chan­cen­ge­setz eine gute Mög­lich­keit für die wei­tere Bekämp­fung von Lang­zeit­ar­beits­lo­sig­keit ist. Zur wei­teren Umset­zung des neuen Gesetzes wollen Kreis­ver­wal­tung und AWO weiter eng im Aus­tausch bleiben.

Im Gespräch bleiben wollen der Kreis und die Arbei­ter­wohl­fahrt auch bei der Schaf­fung von Arbeits­plätzen für Men­schen mit Han­dicap. Seit mehr als zwanzig Jahren ist die AWO Toch­ter­ge­sell­schaft DasDies Ser­vice GmbH hier aktiv und betreibt u.a. Rad­sta­tionen und Second­hand-Kauf­häuser. Hier gelte es auch vor dem Hin­ter­grund des Bun­des­teil­ha­be­ge­setzes gemeinsam neue Wege zu gehen.

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