Neue Querungshilfen sollen Schulweg zur Paul-Gerhardt-Schule sicherer machen

Die SPD möchte einen Fußgängerüberweg inm diesem Bereich zur Schulwegsicherung anlegen: der Einmündungsbereich Haupt-, Massener Straße und Landweg. (Foto: Peter Gräber)

Querungshilfen sind nur schwer realisierbar. Deshalb wird jetzt erneut ein Kreisverkehr geprüft: der Einmündungsbereich Haupt-, Massener Straße und Landweg. (Foto: Peter Gräber)

Querungshilfen an der Paul-Gerhardt-Schule in Hengsen sowie am Landweg/Massener Straße standen auf der Tagesordnung der Sitzung des Verkehrsausschusses am Mittwochabend (17.6.) im Rathaus. Beide Maßnahmen sollen unter anderem der Schulwegsicherung für die Kinder der kleinen Grundschule dienen.

Der aktuelle Schulwegplan für die Paul-Gerhardt-Schule, in dem die sicheren Schulwege genannt werden,  soll noch vor den großen Ferien veröffentlicht werden, wie es im Verkehrsausschuss hieß. Soviel wurde im Ausschuss schon vorweg genommen: Besondere Gefahrenlagen gibt es für die Kinder in Opherdicke und Hengsen auf ihren Schulwegen nicht.

Noch Probefahrten mit dem Linienbus nötig

Voraussichtlich werden zum schmalen Weg hinter der Paul-Gerhardt-Schule und am Denkmal/Bushaltestelle in Hengsen doch noch einige Querungshilfen auf den Landstraße (L 677/ L 678) angelegt, informierte Harald Meibert vom Straßenverkehrsamt des Kreises Unna in der Sitzung. Darauf habe man sich mit den Vertretern der Straßenbaubehörde des Landes verständigen können. Die endgültige Entscheidung darüber wird allerdings erst am kommenden Montag fallen, nachdem Probefahrten mit einem Linienbus durchgeführt worden sind. Werden die Querungshilfen angelegt, wäre das nicht nur für die Schulkinder, sondern natürlich auch für Senioren und alle anderen Fußgänger von Vorteil. Außerdem seien die Querungshilfen erfahrungsgemäß wirksame Tempobremsen.

Kreuzung Landweg/Massener Straße: Doch noch Kreisel?

Geprüft worden sind in Zusammenhang mit dem Schulwegplan für die Paul-Gerhardt-Schule auch Querungshilfen im Bereich des Landweges/Massener Straße. Hier wird es jedoch keine Querungshilfen geben. Stattdessen soll der Kreuzungsbereich übersichtlicher gestaltet werden. Dazu sollen Wegweiser versetzt und einige Bäume und Sträucher im Kreuzungsbereich gekappt werden.

Niemand wird zunächst 80 Meter weit die Hauptstraße rauf oder runter laufen, um dann die Straße dort zu wechseln““

Harald Meibert, Straßenverkehrsamt des Kreises Unna

Wie Harald Meibert vom Straßenverkehrsamt zuvor mitgeteilt hatte, seien alle denkbaren  Varianten mit Querungshilfen technisch nicht realisierbar. „Niemand wird zunächst 80 Meter weit die Hauptstraße rauf oder runter laufen, um dann die Straße dort zu wechseln“, nannte Meibert ein Beispiel. Eine Vollausstattung der Kreuzung mit Lichtzeichenanlagen sei zwar machbar, aber auch sehr teuer. Da in diesem Kreuzungsbereich die Ostumgehung geplant sei, wäre das auch keine vernünftige Option.

Auf Antrag der SPD soll die Verwaltung deshalb nun prüfen, ob die Verkehrssituation durch einen alten SPD-Antrag verbessert werden kann, der schon einmal abgelehnt worden war: einen Kreisverkehr im Einmündungsbereich Landweg/Massener Straße anzulegen.

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Dipl.-Journalist

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