Neue Kulturbeauftragte Kristina Cikes soll für richtig Schwung in Kulturarbeit sorgen

Vorstellung der neuen Kulturbeauftragten (v.l.): Fachbereichsleiter Matthias Aufermann mit Kristina Cikes und Bürgermeisterin Ulrike Drossel. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Vorstellung der neuen Kulturbeauftragten (v.l.): Fachbereichsleiter Matthias Aufermann mit Kristina Cikes und Bürgermeisterin Ulrike Drossel. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Mit ihr soll die Kulturarbeit in der Gemeinde Holzwickede richtig Schwung bekommen: Kristina Cikes, die neue Kulturbeauftragte im Bürgerbüro, hat am 1. Oktober ihren Dienst aufgenommen.

Die 37-jährige gelernte Fotografin und Kauffrau für Marketingkommunikation ist ein echtes Multitalent und war zuvor beim Deutschen Jugendherbergswerk in Hagen für den Bereich Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungsmanagement zuständig. In dieser Funktion war Kristina Cikes etwa für die Organisation der Veranstaltung „100 Jahre Burg Altena“ oder das Musik-Camp Nordwest, u.a. mit der Band „Fury in the Slaughterhouse“ mitverantwortlich.

In Holzwickede setzte sich Kristina Cikes immerhin gegen über 90 Mitbewerber um die Stelle der Kulturbeauftragten durch. Neben der umfangreichen Qualifikation habe sie vor allem „mit ihrem Schwung und Elan überzeugt“, wie Fachbereichsleiter Matthias Aufermann bei der offiziellen Vorstellung der neuen Kulturbeauftragten diese Woche erklärte.

„Großes Potenzial“

Warum Kristina Cikes nach ihren eigenen Worten „so richtig Lust auf Holzwickede“ hat? „Weil ich hier großes Potenzial im kulturellen Bereich sehe“, so Kristina Cikes. „In vielen anderen Kommunen ist das kulturelle Angebot ziemlich übersättigt“, erläutert die neue Kulturbeauftragte. „Hier in Holzwickede ist das nicht so. Das sehe ich als große Herausforderung.“

An der finanziellen Ausstattung soll’s nicht liegen. Den Kulturetat in diesem Jahr hat die Gemeinde Holzwickede bekanntlich um 20.000 Euro aufgestockt.

Im Bürgerbüro wird Kristina Cikes als neue Kulturbeauftragte für Antje König-Krämer, die künftig für die Schulen zuständig sein wird, die konzeptionelle Planung von Kulturveranstaltungen übernehmen. Außerdem soll sie die Zusammenarbeit mit dem Kultursekretariat intensivieren, bei dem die Gemeinde schon einige Jahre zahlendes Mitglied ist, bislang aber mit noch keiner einzigen Veranstaltung oder Aktion von diesem Netzwerk profitiert hat.

 

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Dipl.-Journalist

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