Montanhydraulik startet Kooperation mit Albrecht-Dürer-Realschule aus Dortmund

Unterzeichnen den Kooperationsvertrag zwischen der Montanhydraulik und der Albrecht-Dürer-Realschule, v.l.: Angelika Höring (Leiterin Personalwesen) und Dr.-Ing. Ralf Becker (Vorsitzender der Geschäftführung) mit Kai-Uwe Burkhardt (stv. Schulleiter) und Christoph Weiß (Berufswahl-Koordinator). (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)
Unter­zeichnen den Koope­ra­ti­ons­ver­trag zwi­schen der Mon­tan­hy­draulik und der Albrecht-Dürer-Real­schule, v.l.: Ange­lika Höring (Lei­terin Per­so­nal­wesen) und Dr.-Ing. Ralf Becker (Vor­sit­zender der Geschäft­füh­rung) mit Kai-Uwe Burk­hardt (stv. Schul­leiter) und Chri­stoph Weiß (Berufs­wahl-Koor­di­nator). (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Die Mon­tan­hy­draulik GmbH und die Albrecht-Dürer-Real­schule aus Dort­mund sind zum neuen Schul­jahr 2018/​2019 eine Koope­ra­tion ein­ge­gangen. Ziel ist es, den Real­schü­lern die unter­schied­li­chen Aus­bil­dungs­be­rufe und den Arbeits­alltag im Rahmen von Betriebs­be­sich­ti­gungen und Prak­tika näher zu bringen. Der Koope­ra­ti­ons­ver­trag zwi­schen dem Holzwickeder Unter­nehmen und der Real­schule aus Dort­mund wurde heute vom Vor­sit­zenden der Geschäfts­füh­rung, Dr.-Ing. Ralf Becker, sowie dem stell­ver­tre­tenden Leiter der Albrecht-Dürer-Real­schule, Kai-Uwe Burk­hardt, unter­zeichnet.

Die Initia­tive zu der Koope­ra­tion ging von der Dort­munder Real­schule aus. „Wir haben auch in der Ver­gan­gen­heit immer wieder Schüler als Prak­ti­kanten bei Mon­tan­hy­draulik unter­bringen können und der Kon­takt war stets außer­ge­wöhn­lich gut“, erläu­tert Chri­stoph Weiß, Berufs­wahl-Koor­di­nator der Schule. „Von daher freut es uns natür­lich sehr, dass wir jetzt diese Koope­ra­tion ein­gehen konnten.“

Schüler und Lehrer lernen Arbeitsalltag kennen

Wir haben mit diesem Ver­trag eigent­lich nur fixiert, was wir schon immer in der Ver­gan­gen­heit getan haben“, bestä­tigt Geschäfts­führer Ralf Becker. Aus Sicht der Schule bestehe der Vor­teil in der grö­ßeren Ver­läss­lich­keit. Umge­kehrt, bestä­tigen die beiden Päd­agogen, habe sich ihre Schule ver­pflichtet, regel­mäßig geeig­nete Prak­ti­kanten aus den Schwer­punkt­fä­chern Infor­matik, Technik, öko­no­mi­schen Grund­bil­dung (früher Sozi­al­kunde) sowie Fremd­spra­chen an die Mon­tan­hy­draulik zu ver­mit­teln.

Die Schüler aus dem 8. Jahr­gang werden dann im Rahmen der Berufs­fel­der­kun­dung an ein oder zwei Tagen den Arbeits­alltag in dem Unter­nehmen und die unter­schied­li­chen Aus­bil­dungs­be­rufe ken­nen­lernen. Ziel ist es, dass sich die Aus­zu­bil­denden der Mon­tan­hy­draulik mit den Schü­lern auf Augen­höhe unter­halten und ihnen über ihre eigenen Erfah­rungen bei der Aus­bil­dungs­suche berichten. Zusätz­lich können die Schüler durch ein mög­li­ches ange­schlos­senes Prak­tikum ihre Ein­drücke ver­tiefen und die Arbeits­welt noch besser ken­nen­lernen. Aber auch den Leh­rern wird die Mög­lich­keit gegeben, in der Aus­bil­dungs­werk­statt des Unter­neh­mens besser zu ver­stehen, wodurch sie die Schüler noch pra­xis­näher auf die Zukunft vor­be­reiten können.

Für meine Kol­legen ist es auch ganz wichtig, wenn sie einen Ein­blick in die die betrieb­liche Wirk­lich­keit eines Unter­neh­mens wie Mon­tan­hy­draulik nehmen können“, meint Chri­stoph Weiß.

Nachwuchs für technische und kaufmännische Berufe

Aber auch Mon­tan­hy­draulik pro­fi­tiert von der Koope­ra­tion. Damit ein hoch­spe­zia­li­siertes Unter­nehmen aus dem Maschi­nenbau wie Mon­tan­hy­draulik Stand­ort­nach­teile aus­glei­chen kann, sei ein großer Maschi­nen­park not­wendig, erläu­tert Geschäfts­führer Ralf Becker. „Um diese hoch­spe­zia­li­sierten Maschinen bedienen zu können, benö­tigen wir qua­li­fi­ziertes Per­sonal. Das ist nicht so leicht zu finden. Darum haben wir schon immer unsere eigenen Leute aus­ge­bildet und auch eine eigene Aus­bil­dungs­werk­statt.“ Für Mon­tan­hy­draulik sei es wichtig, „junge Men­schen, die eine Aus­bil­dung in tech­ni­schen, aber auch kauf­män­nisch Berufen suchen, mög­lichst früh­zeitig auf uns auf­merksam zu machen“, so der Manager.

Aus diesem Grund hält Mon­tan­hy­draulik tra­di­tio­nell auch engen Kon­takt zu den beiden Holzwickeder Schulen, bietet Prak­ti­kums­plätze an oder schickt Aus­zu­bil­dende in die Klassen, um dort ihren Aus­bil­dungs­beruf zu prä­sen­tieren. Die Kon­takte laufen zumeist über die Schul­lei­tung.

Der heute unter­zeich­nete Koope­ra­ti­ons­ver­trag mit der Albrecht-Dürer-Real­schule ist aller­dings der erste seiner Art. Ver­mut­lich wird er aber nicht der ein­zige bleiben. „Wenn es sich jetzt herum spricht, wird es sicher nicht lange dauern, bis wir wei­tere Anfragen erhalten“, ist Geschäfts­führer Ralf Becker sicher.

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