Mobile Sichtschutzwände gegen Gaffer im Feuerwehrzentrum vorgestellt

Am Feuerwehrservicezentrum in Unna informierte sich die Ordnungspartnerschaft Autobahnsicherheit über mobile Sichtschutzwände. (Foto: P. Cyronek – Kreis Unna)

Am Feu­er­wehr­ser­vice­zen­trum in Unna infor­mier­te sich die Ord­nungs­part­ner­schaft Auto­bahn­si­cher­heit über mobi­le Sicht­schutz­wän­de. (Foto: P. Cyro­nek – Kreis Unna)

(PK) Über die neu­en mobi­len Sicht­schutz­wän­de des Lan­des­be­triebs Straßen.NRW infor­mier­te sich die Ord­nungs­part­ner­schaft Auto­bahn­si­cher­heit im Kreis Unna bei der Herbst-Tagung im Feu­er­wehr­ser­vice­zen­trum in Unna.

Schau­lu­sti­ge erschwe­ren die Arbeit der Ein­satz- und Ret­tungs­kräf­te mit­un­ter ganz erheb­lich“, weiß Kreis­brand­mei­ster Ulrich Peuk­mann aus Erfah­rung. Gera­de auf Auto­bah­nen kön­nen die Neu­gier und damit ver­bun­de­ne Abbrems­ma­nö­ver schnell fata­le Fol­gen haben und zu wei­te­ren Unfäl­len füh­ren.

Seit dem Früh­jahr betei­ligt sich der Lan­des­be­trieb Stra­ßen­bau Nord­rhein-West­fa­len mit Sicht­schutz­sy­ste­men am Kampf gegen so genann­te „Gaf­fer“. Die Hand­ha­bung haben sich die Mit­glie­der der Ord­nungs­part­ner­schaft Auto­bahn­si­cher­heit jetzt ange­se­hen.

In Nord­rhein-West­fa­len gibt es der­zeit zwölf Sicht­schutz­sy­ste­me, die aus einem Anhän­ger mit 40 ein­zel­nen Stahl­rah­men bestehen (auf­ge­stellt jeweils 2,5 Meter lang und 2,1 Meter hoch), in denen jeweils eine grü­ne, blick­dich­te Folie ver­spannt ist. Die für den Kreis Unna näch­sten Wän­de ste­hen bei den Auto­bahn­mei­ste­rei­en in Dort­mund, Mün­ster, Reck­ling­hau­sen und Werl.

Polizei entscheidet über Einsatz der Wände vor Ort

Bei dem Tref­fen im Feu­er­wehr­ser­vice­zen­trum wur­de das Sicht­schutz­sy­stem aus Mün­ster in Augen­schein genom­men. Ob und wann die zustän­di­ge Auto­bahn­mei­ste­rei von Straßen.NRW nach einem Unfall eine Sicht­schutz­wand auf­baut, ent­schei­det die Poli­zei am Ort des Gesche­hens.

Neben den Sicht­schutz­sy­ste­men tausch­ten sich die Mit­glie­der der Ord­nungs­part­ner­schaft über die Lan­de­mög­lich­kei­ten von Ret­tungs­hub­schrau­bern auf Auto­bah­nen aus und lie­ßen sich hier­zu von Pilo­ten des Ret­tungs­hub­schrau­bers „Chri­stoph 8“ und der Poli­zei­flie­ger­staf­fel NRW auf den neu­esten Stand brin­gen.

Die Ord­nungs­part­ner­schaft Auto­bahn­si­cher­heit besteht neben der Auto­bahn­po­li­zei aus den Feu­er­weh­ren im Kreis, die für bestimm­te Auto­bahn­ab­schnit­te zustän­dig sind: Berg­ka­men, Bönen, Kamen, Lünen, Schwer­te, Unna und Wer­ne. Die Ver­tre­ter kom­men drei­mal im Jahr zusam­men, um sich über aktu­el­le The­men aus­zu­tau­schen.

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