NRW-Ministerin Ina Scharrenbach in Bürgermeisterrunde zu Gast

Kommunalministerin Ina Scharrenbach folgte einer Einladung von Landrat Makiolla zum Austausch in der Bürgermeisterrunde. Foto: Constanze Rauert – Kreis Unna

NRW-Kom­mu­nal­mi­ni­ste­rin Ina Schar­ren­bach (M.) folg­te einer Ein­la­dung von Land­rat Makiol­la zum Aus­tausch in der Bür­ger­mei­ster­run­de. Im Bild vor­ne links: Holzwicke­des Bür­ger­mei­ste­rin Ulri­ke Dros­sel. (Foto: Con­stan­ze Rau­ert – Kreis Unna)

Sie ist eine von hier. Sie kennt die Regi­on und die Men­schen, die die Geschicke im Kreis Unna und in den Städ­ten und Gemein­den len­ken. Nicht nur das: Ina Schar­ren­bach ist als NRW-Mini­ste­rin für Hei­mat, Kom­mu­na­les, Bau und Gleich­stel­lung auch lan­des­weit die wich­tig­ste Ansprech­part­ne­rin für kom­mu­na­le Belan­ge. So wun­dert es nicht, dass ihre Teil­nah­me in der Bür­ger­mei­ster­run­de mit Span­nung erwar­tet wur­de.

Die ver­sier­te CDU-Poli­ti­ke­rin folg­te der Ein­la­dung von Land­rat Micha­el Makiol­la ger­ne, kennt sie doch die poli­ti­sche Basis im Kreis aus lan­ger kom­mu­nal­po­li­ti­scher Tätig­keit in Kamen und als Land­tags­ab­ge­ord­ne­te mit guter Boden­haf­tung genau.

Kommunen wissen, was vor Ort sinnvoll ist“

Bei dem Tref­fen wur­de ein­mal mehr deut­lich: Ina Schar­ren­bach setzt auf Sach­the­men, schätzt den fach­li­chen Aus­tausch und will Pro­ble­me nicht nur iden­ti­fi­zie­ren, son­dern lösen. So hat­te die Mini­ste­rin auch ein offe­nes Ohr für ver­schie­de­ne, in der Bür­ger­mei­ster­run­de ange­spro­che­ne finan­zi­el­le Fra­ge­stel­lun­gen.

Da ging es um Ver­ga­be­grund­sät­ze, um Abschrei­bun­gen und um Ent­schul­dungs­fonds. Schar­ren­bach unter­strich, dass sie — wie schon ande­re CDU-/FDP-Regie­rungs­spit­zen bei Besu­chen im Kreis betont hat­ten — auf Frei­räu­me für die kom­mu­na­le Ebe­ne setzt. „Die Lan­des­re­gie­rung legt die Regeln und die Leit­li­ni­en fest. Gleich­zei­tig sol­len die Kom­mu­nen aber Gestal­tungs­spiel­räu­me behal­ten bzw. neu bekom­men, denn nur sie wis­sen, was vor Ort sinn­voll und mach­bar ist.“

Finanzierung der Flüchtlingskosten

Eben­falls ange­spro­chen wur­de die Sor­ge von Ver­wal­tungs­spit­zen, dass stei­gen­de Flücht­lings­zah­len auch stei­gen­de Kosten in den Städ­ten und Gemein­den nach sich zie­hen, die vom Bund zuge­sag­ten Gel­der aber nicht 1:1 den Weg über das Land in die Kom­mu­nen fin­den. Kom­mu­nal­mi­ni­ste­rin Schar­ren­bach zeig­te Ver­ständ­nis für die finan­zi­el­len Befürch­tun­gen und sicher­te Dis­kus­si­ons­be­reit­schaft sowie den engen Aus­tausch mit der kom­mu­na­len Ebe­ne auch in die­ser Fra­ge zu. (PK | PKU)

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