Ministerin Löhrmann besucht KI: Go-In-Projekt und Bildungsprogramme vorgestellt

Große Besuchergruppe: NRW-Ministerin Sylvia Löhrmann informierte sich im Kommunalen Integrationszentrum Kreis Unna und brachte weitere Gäste mit. Foto: D. Treu – Kreis Unna

Gro­ße Besu­cher­grup­pe: NRW-Mini­ste­rin Syl­via Löhr­mann (Mit­te, vor­ne) infor­mier­te sich im Kom­mu­na­len Inte­gra­ti­ons­zen­trum Kreis Unna und brach­te wei­te­re Gäste mit. (Foto: D. Treu – Kreis Unna)

(PK) Über die wich­ti­ge Rol­le des Kom­mu­na­len Inte­gra­ti­ons­zen­trums (KI) Kreis Unna bei der Inte­gra­ti­on von Flücht­lin­gen im Kreis infor­mier­te sich NRW-Schul­mi­ni­ste­rin Syl­via Löhr­mann bei einem Arbeits­be­such vor Ort in Berg­ka­men.

Die Besu­cher­grup­pe war groß: Die Mini­ste­rin für Schu­le und Wei­ter­bil­dung wur­de beglei­tet von einer acht­köp­fi­gen Dele­ga­ti­on des baye­ri­schen Land­tags, die sich ein Bild von der Arbeit der Kom­mu­na­len Inte­gra­ti­ons­zen­tren in Nord­rhein-West­fa­len machen woll­te. Außer­dem zu Gast waren unter ande­rem Ver­tre­te­rin­nen der Bezirks­re­gie­rung und des Schul­amts für den Kreis Unna.

Bayerische Delegation begleitet Ministerin

Dass Mini­ste­rin Syl­via Löhr­mann über viel prak­ti­sche Inte­gra­ti­ons-Erfah­rung ver­fügt, mach­te sie in ihrer Begrü­ßung deut­lich. Sie berich­te­te aus ihrer Zeit als jun­ge Gesamt­schul­leh­re­rin in Duis­burg-Mei­de­rich. Anfang der 90-er Jah­re war sie per­sön­lich an der dama­li­gen schu­li­schen Inte­gra­ti­on der gro­ßen Zahl geflüch­te­ter Kin­der und Jugend­li­cher aus dem ehe­ma­li­gen Jugo­sla­wi­en betei­ligt. Gleich­zei­tig wan­der­ten vie­le Spät­aus­sied­ler­fa­mi­li­en aus Polen und den ehe­ma­li­gen Staa­ten der Sowjet­uni­on zu.

Nach der Vor­stel­lung der KI-Arbeit durch die Lei­te­rin Mari­na Rau­pach führ­te die Mini­ste­rin mit dem KI-Team und den Gästen ein inten­si­ves Gespräch über das Go-In-Pro­jekt und die Sprach- und Eltern­bil­dungs­pro­gram­me des Kom­mu­na­len Inte­gra­ti­ons­zen­trums Kreis Unna. Land­rat Micha­el Makiol­la unter­strich: „Das ‚Ruck­sack-Pro­gramm‘ ist nach mei­ner Ein­schät­zung eines der erfolg­reich­sten Instru­men­te zur Ver­mitt­lung der deut­schen Spra­che.“

Zum Abschuss stell­te der Land­rat noch­mals die Her­aus­for­de­run­gen, aber auch die Chan­cen der Flücht­lings­be­we­gung her­aus und bedank­te sich bei der Mini­ste­rin für ihr Inter­es­se und den gelun­ge­nen Aus­tausch.

 

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