Matthias Stöbe mit dem 662. Schuss neuer Schützenkönig von Holzwickede

Mit dem 662. Schuss holte er den Vogel herunter: Matthias Stöbe heißt der neue Schützenkönig der Bürgerschützen. (Foto: Peter Gräber)

Mit dem 662. Schuss hol­te er den Vogel her­un­ter: Mat­thi­as Stö­be heißt der neue Schüt­zen­kö­nig der Bür­ger­schüt­zen. (Foto: Peter Grä­ber)

Hohen­leuch­te bleibt Königs­kom­pa­nie: Nach einem lan­gen und span­nen­den Vogel­schie­ßen hol­te Mat­thi­as Stö­be, der 1. Schrift­füh­rer der Kom­pa­nie Hohen­leuch­te, mit dem 662. Schuss den Königs­vo­gel her­un­ter.

Gemein­sam mit Gaby Raubaum, eben­falls aus der Kom­pa­nie Hohen­leuch­te, wird der neue Schüt­zen­kö­nig der Bür­ger­schüt­zen nun ein Jahr lang das Schüt­zen­volk von Holzwicke­de regie­ren. Gaby Raubaum hat­te zuvor mit ihrem neu­en König unter der Vogel­stan­ge um die Regent­schaft kon­kur­riert – als drit­te Frau über­haupt in der Geschich­te der Bür­ger­schüt­zen. Als drit­ter im Bun­de der Königs­an­wär­ter hat­te sich Micha­el Fischer, der Spieß der Wild­schüt­zen, um die Königs­wür­de bemüht. Die bei­den männ­li­chen Königs­an­wär­ter hat­ten auch schon im Vor­jahr unter der Vogel­stan­ge um die Königs­wür­de gekämpft.

Im Gegen­satz zum Vor­tag, an dem der Fest­um­zug der Bür­ger­schüt­zen nach weni­gen hun­dert Metern im Platz­re­gen abge­bro­chen wer­den muss­te, blieb das Vogel­schie­ßen auf dem Fest­platz heu­te von Regen ver­schont. Pünkt­lich um 11 Uhr wur­de das Vogel­schie­ßen mit den Ehren­schüs­sen eröff­net. Die fünf Ehren­schüs­se gaben der stell­ver­tre­ten­de Bür­ger­mei­ster Holzwicke­des, Frank Laus­mann (für den Bun­des­prä­si­den­ten), der 1. Bei­ge­ord­ne­te Uwe Det­lef­sen (für die Gemein­de), Car­sten Becker (für den Ehren­vor­sit­zen­den Kon­rad Schmul­bach) und Jür­gen Fritz (für den BSV) sowie Mar­kus Jor­is­sen (Ehren­schüt­ze 2016) ab. Zum Ehren­schüt­zen wur­de Mar­kus Jor­is­sen von den Bür­ger­schüt­zen ernannt, weil der Wirt der Phu­ma-Bar schon seit Jah­ren kosten­los Geträn­ke vor sei­ner Bar an alle Schüt­zen und Teil­neh­mer des Fest­um­zu­ges aus­schenkt, wenn der Umzug vor sei­ner Bar einen kur­zen Halt macht.

Vogel erwies sich als besonders zäh

Die Insi­gni­en sicher­ten sich bereits am Vor­mit­tag Mar­tin Kög­ler (Zep­ter; 29. Schuss – Huber­tus), Mar­kus Eckel (Reichs­ap­fel; 59. Schuss — Hohen­leuch­te), Det­lef Lüg­ger (Kro­ne; 112. Schuss – Chaus­see-Kolo­nie), Tan­ja Den­nings­hoff (re. Flü­gel; 138. Schuss – Chaus­see-Kolo­nie) und Det­lef Lüg­ger (163. Schuss – Chaus­see-Kolo­nie).

Nach der Mit­tags­pau­se, in der sich die Besu­cher auf dem gut gefüll­ten Fest­platz mit der tra­di­tio­nel­len Erb­sen­sup­pe und Fleisch­wurst stär­ken konn­ten, ging das Voge­schie­ßen dann in sei­ne End­pha­se. Bevor der in die­sem Jahr von Heinz Göss­mann beson­ders sta­bil gebau­te Königs­vo­gel end­gül­tig die Flü­gel streck­te und auf­gab, zeich­ne­ten sich bei Schieß­wart Andre­as Gaw­low­ski und dem einen oder ande­ren Schüt­zen auf dem Fest­wa­gen schon Schweiß­per­len auf der Stirn ab, da die Ent­schei­dung erst fast zwei Stun­den spä­ter als erwar­tet weit nach 17 Uhr fiel.

Mit der Königs­pro­kla­ma­ti­on und dem anschlie­ßen­den Tanz der neu­en Regen­ten Mat­thi­as Stö­be und Gaby Raubaum zur Musik der Band „Fresh and Fun“ im Fest­zelt erleb­te das Bür­ger­schüt­zen­fest in die­sem Jahr sei­nen letz­ten Höhe­punkt.

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visage

Dipl.-Journalist

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