Leistungsnachweise zum Arbeitslosengeld werden dem Finanzamt übermittelt

Wer in 2016 Steu­ern gezahlt hat und inner­halb der ver­gan­ge­nen zwölf Mona­te Arbeits­lo­sen­geld I, Arbeits­lo­sen­geld bei Wei­ter­bil­dung oder Über­gangs­geld von der Agen­tur für Arbeit erhielt, muss dies bei der Steu­er­erklä­rung auf­füh­ren.

Dar­auf macht jetzt die Bun­des­agen­tur für Arbeit auf­merk­sam. Auf­grund des Jah­res­steu­er­ge­set­zes ist die Bun­des­agen­tur für Arbeit ver­pflich­tet, die Daten über die im letz­ten Kalen­der­jahr gewähr­ten Lei­stun­gen und die Dau­er des Lei­stungs­zeit­raums für jeden Kun­den bis zum 28. Febru­ar des Fol­ge­jah­res an die Finanz­ver­wal­tung zu über­mit­teln. Im Anschluss an die­se Über­mitt­lung erhal­ten die Kun­den, ohne beson­de­re Auf­for­de­rung, einen Lei­stungs­nach­weis über die an die Finanz­ver­wal­tung gemel­de­ten Daten. In die­sem Nach­weis sind alle dem Pro­gres­si­ons­vor­be­halt unter­lie­gen­den Lei­stun­gen ent­hal­ten.

Die Mit­ar­bei­ter der Agen­tur für Arbeit bit­ten daher von Anfra­gen zu Lei­stungs­nach­wei­sen für die Finanz­ver­wal­tung abzu­se­hen, da die­se Nach­wei­se von der Zen­tra­le der Bun­des­agen­tur für Arbeit in Nürn­berg ver­schickt wer­den.

Noch ein wich­ti­ger Hin­weis: Die Beschei­ni­gung über den Lei­stungs­be­zug ist dar­über hin­aus ein wich­ti­ges Doku­ment für die Ren­te. Daher gilt: Sorg­fäl­tig auf­be­wah­ren, da Zweit­schrif­ten nur in einem begrenz­ten zeit­li­chen Rah­men aus­ge­stellt wer­den kön­nen, weil die erfor­der­li­chen Kun­den­da­ten auf­grund daten­schutz­recht­li­cher Vor­schrif­ten nach eini­gen Jah­ren gelöscht und die Akten ver­nich­tet wer­den.

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