Leistungsfähig und attraktiv: Neue Förderschulen am Start

Bei einem Pressegespräch in der Regenbogenschule in Bergkamen zeigte Schulleiterin Bettina Vorberg (M.) Schuldezernent Dr. Detlef Timpe und Anja Seeber aus dem Fachbereich Schulen und Bildung des Kreises auch die Bücherei. (Foto: B. Kalle – Kreis Unna)

Bei einem Pres­se­ge­spräch in der Regen­bo­gen­schule in Berg­kamen zeigte Schul­lei­terin Bet­tina Vor­berg (M.) Schul­de­zer­nent Dr. Detlef Timpe und Anja Seeber aus dem Fach­be­reich Schulen und Bil­dung des Kreises auch die Bücherei. (Foto: B. Kalle – Kreis Unna)

(PK) Zu Beginn des neuen Schul­jahrs gehen auch die neuen För­der­schulen des Kreises Unna an den Start. Auf Grund­lage eines Gut­ach­tens, nach mona­te­langer Vor­ar­beit in den poli­ti­schen Gre­mien, in den Ver­wal­tungen und nicht zuletzt nach etli­chen Umbau­ar­beiten in den Gebäuden voll­zieht sich damit die Umge­stal­tung der För­der­schul­land­schaft im Kreis.

Mit unserem lei­stungs­fä­higen und attrak­tiven För­der­schul­an­gebot behalten Fami­lien von Kin­dern mit För­der­be­darf trotz sin­kender Schü­ler­zahlen ihre Wahl­frei­heit“, unter­streicht der Schul­de­zer­nent des Kreises Unna, Dr. Detlef Timpe. „Und das ist uns sehr wichtig.“

Geschaffen wurde eine Schule mit zwei Stand­orten für die jün­geren Schüler im Prim­ar­be­reich: die Regen­bo­gen­schule in Berg­kamen und in Fröndenberg/​Ruhr. Für die älteren Schüler in der Sekun­dar­stufe I nehmen zwei För­der­schul-Zen­tren den Betrieb auf: eines in Unna und eines im Norden des Kreises mit zwei Stand­orten in Lünen und Selm. Die Trä­ger­schaft über­nimmt jeweils der Kreis.

Nur noch vier Standorte im Kreis Unna

Die Ent­wick­lung und Umset­zung des auf dem Gut­achten von Dr. Hein­fried Habeck beru­henden Kon­zeptes ist ein Bei­spiel für gelun­gene inter­kom­mu­nale Zusam­men­ar­beit. Bis­he­rige und neue Schul­träger im Kreis­ge­biet Unna – also die Städte, Gemeinden und der Kreis selbst – hatten an einem Strang gezogen und sich in diesem Pro­zess auch eng mit der Schul­auf­sicht abge­stimmt.

Für Schüler, Eltern und Lehrer ändert sich zum neuen Schul­jahr einiges. Doch mit wei­terhin mach­baren Wegen sollen Fami­lien auch künftig eine echte Alter­na­tive zur Regel­schule haben. Wei­terer Plus­punkt: „Wir haben durch­gängig Ganz­tags­an­ge­bote geschaffen. Das tut nicht nur den Kin­dern gut, son­dern hilft auch Fami­lien auf zeit­ge­mäße Art und Weise, die viel­fäl­tigen Anfor­de­rungen unter einen Hut zu bekommen“, erläu­tert Dr. Detlef Timpe.

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