Lebensgefährlich Verletzter bei Unfall auf B 236: Auch Holzwickederin leicht verletzt

Ein junger Mann aus Castrop-Rauxel ver­letzte sich am Sams­tag­abend (24. Februar) bei einem Allein­un­fall auf der B 236 in Fahrt­rich­tung Schwerte lebens­ge­fähr­lich. Infolge dieses Unfalls ereig­nete sich kurze Zeit später ein wei­terer Unfall mit drei Leicht­ver­letzten, in den auch eine 20-jäh­rige Holzwicke­derin ver­wickelt und leicht ver­letzt wurde. 

Die genau Unfall­ur­sache ist nach Angaben der Polizei noch unklar. Die Spuren an der Unfall­stelle auf der B 236 zwi­schen den Anschluss­stellen Derne und Scharn­horst deuten darauf hin, dass der 33-Jäh­rige mit seinem Ford Focus nach rechts von der Fahr­bahn abkam. Anschlie­ßend schleu­derte er mit dem Auto nach links, gegen die Mit­tel­schutz­planken und von dort wieder nach rechts gegen die dor­tigen Schutz­planken. Ent­gegen der Fahrt­rich­tung kam der Wagen dann zum Still­stand.

Der Fahrer wurde bei dem Unfall in seinem Auto ein­ge­klemmt.

Meh­rere Erst­helfer reagierten sofort und umsichtig: Der Fahrer eines Bau­stel­len­fahr­zeuges sicherte die Unfall­stelle ab und schal­tete gelbes Blink­licht ein. Andere küm­merten sich um den Ver­letzten und alar­mierten die Ret­tungs­kräfte. Diese befreiten den Mann aus dem Auto und brachten ihn zur sta­tio­nären Behand­lung in ein Kran­ken­haus.

Die Ermitt­lungen ergaben, dass der Castrop-Rau­xeler der­zeit nicht im Besitz einer gül­tigen Fahr­erlaubnis ist. Das Auto wurde zur Beweis­si­che­rung sicher­ge­stellt. Die Ermitt­lungen auch gegen den Halter des Autos wurden auf­ge­nommen. Für die Dauer der Unfall­auf­nahme war die Unfall­stelle gänz­lich blockiert. Es bil­dete sich geringer Rück­stau. Trüm­mer­teile wurden auch auf die Gegen­fahr­bahn geschleu­dert. Es ent­stand ein geschätzter Sach­schaden von rund 5 000 Euro.

Auffahrunfälle im nachfolgenden Verkehr

Auf­grund dieses Unfalls bremste der nach­fol­gende Ver­kehr auf allen Fahr­streifen. Auf dem linken Fahr­streifen ereig­nete sich ein wei­terer Unfall, bei dem sich drei Men­schen leicht ver­letzten. Hier stellt sich der Unfall­her­gang so dar, dass der nach­fol­gende Ver­kehr wegen des ersten Unfalls und der auf der Fahr­bahn befind­li­chen Trüm­mer­teile bis zum Still­stand abbremsen musste. Eine 20-jäh­rige Frau aus Holzwickede auf dem linken Fahr­streifen erkannte dies und bremste, um nach eigenen Angaben ihrem Vor­der­mann nicht auf­zu­fahren. Ein nach­fol­gender 31-jäh­riger Mann aus Ennigerloh bemerkte die Situa­tion nicht recht­zeitig und prallte mit seinem Peu­geot auf das Heck ihres Daim­lers. Neben den beiden Fah­rern ver­letzte sich im Peu­geot auch ein 31-jäh­riger Mit­fahrer aus Ennigerloh leicht.

Den Schaden schätzt die Polizei auf ca. 12 000 Euro.

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