Kreis stellt Film von „BackUp“ ins Internet: Hilfe gegen rechte Gewalt

Back_up

Der Kreis hat den Back­up-Film als „Hil­fe gegen rech­te Gewalt“ ins Netz gestellt. (Foto: Screen­shot)

(PK) Der Kreis bezieht immer wie­der offen­siv Posi­ti­on für Demo­kra­tie und gegen Extre­mis­mus und ist seit 2013 auch Mit­glied bei „Back­Up“. Der Ver­ein setzt sich offen­siv mit dem Rechts­ex­tre­mis­mus aus­ein­an­der. Ein Erklär­film stellt sei­ne Arbeit vor, anzu­se­hen ist er im kreis­ei­ge­nen Inter­net.

Gegrün­det wur­de der Ver­ein im Juni 2013 unter ande­rem von Land­rat Micha­el Makiol­la und den Ober­bür­ger­mei­stern von Dort­mund und Hamm. Der Kreis­tag beschloss im Okto­ber eine För­der­mit­glied­schaft und unter­stütz­te damit das bis dato per­sön­li­che Enga­ge­ment von Land­rat Makiol­la aus­drück­lich.

Der gezeich­ne­te Erklär­film stellt kurz, anschau­lich und mit kla­rer Spra­che die Zie­le von „Back­Up“ e.V. vor. Dazu gehö­ren neben dem Enga­ge­ment für eine demo­kra­ti­sche Kul­tur und gegen Rechts­ex­tre­mis­mus vor allem die Hil­fe und Beglei­tung von Opfern rechts­ex­tre­mi­sti­scher Gewalt oder auch die Bera­tung und Beglei­tung von Aus­stei­gern aus der rechts­ex­tre­men Sze­ne.

Zu fin­den ist der Film-Clip im Inter­net hier

Hin­ter­grund:
Der Kreis Unna enga­giert sich bereits seit 2011 ver­stärkt gegen Radi­ka­lis­mus, Extre­mis­mus und Neo­na­zis­mus. Er koor­di­niert die Arbeit bestehen­der Initia­ti­ven und führ­te die Pla­kat­ak­ti­on „Kreis / Stadt xx hat kei­nen Platz für Rechts­ex­tre­mis­mus“ sowie ver­schie­de­ne Wett­be­wer­be durch.

Zuletzt wur­de im März im Kreis­tag eine Erklä­rung ver­ab­schie­det, mit der sich Land­rat Micha­el Makiol­la und der Kreis­tag mit deut­li­chen Wor­ten gegen ras­si­sti­sche und frem­den­feind­li­che Hetz­kam­pa­gnen in Unna­er online-Maga­zi­nen, in den sozia­len Netz­wer­ken und anders­wo posi­tio­nier­ten.

Einen beson­de­ren Stel­len­wert genie­ßen die Pro­gram­me „Schu­le ohne Ras­sis­mus – Schu­le mit Cou­ra­ge“ sowie „Stadt gegen Ras­sis­mus – Stadt mit Cou­ra­ge“. Dabei wird Posi­ti­on bezo­gen gegen alle For­men von Dis­kri­mi­nie­rung, ins­be­son­de­re von Ras­sis­mus und für ein akti­ves Ein­set­zen für eine gewalt­freie und demo­kra­ti­sche Gesell­schaft.

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