Kreativwettbewerb für Jugendliche: SPD lobt Otto-Wels-Preis zum Thema Europa aus

Wandert in seinem Wahlkreis mit dem Roten Rucksack auf den Spuren des Bergbaus in Holzwickede: Oliver Kaczmarek, SPD-Bundestagsabgeordneter

Wirbt für die Teil­nahme am Krea­tiv­wett­be­werb für Jugend­liche zum Thema Europa: der hie­sige SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete Oliver Kacz­marek. (Foto: SPD)

Europa galt lange Zeit als ein Erfolgs­pro­jekt für Frieden, kul­tu­rellen Aus­tausch und wirt­schaft­li­chen Auf­schwung. Aber die jün­gere Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart zeigen: Europa ist kein Selbst­läufer. Die Frage nach der Zukunft Europas ist der­zeit offener denn je. Aus diesem Anlass hat die SPD-Bun­des­tags­frak­tion einen Krea­tiv­wett­be­werb für Jugend­liche aus­ge­schrieben. Den Gewin­ne­rinnen und Gewin­nern winken Geld­preise und eine Ein­la­dung nach Berlin, teilt der SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete Oliver Kacz­marek mit.

Die Euro­päi­sche Inte­gra­tion war nach zwei Welt­kriegen die Ant­wort auf Natio­na­lismus, Dik­tatur und Krieg, auf mas­sen­hafte Flucht und Ver­trei­bung in Folge des natio­nal­so­zia­li­sti­schen Ter­rors. „Die Idee des zusam­men­wach­senden Europas machte unseren Kon­ti­nent zu einem Ort des Frie­dens, der Frei­heit und der Demo­kratie, der Soli­da­rität und eines wach­senden Wohl­stands“, so Kacz­marek. Doch die Frage nach der Zukunft Europas ist der­zeit offener denn je. Zahl­reiche Her­aus­for­de­rungen stellen die Politik und die Gesell­schaft des Kon­ti­nents vor eine Bewäh­rungs­probe. Die Finanz- und Wirt­schafts­krise mit teil­weise mas­siven sozialen Ver­wer­fungen ist noch nicht über­wunden. Eine soli­da­ri­sche Ant­wort auf die Flücht­lings­frage steht aus. Kacz­marek: „Ten­denzen einer Rena­tio­na­li­sie­rung in Europa und offener Ras­sismus gegen Men­schen, die in Europa Schutz suchen, sind besorg­nis­er­re­gend. Aber Europa darf nicht schei­tern!“

SPD will junge Generation für Europa begeistern

Wie soll die Zukunft Europas aus­sehen? Bei der Beant­wor­tung dieser Fragen komme der jungen Genera­tion eine beson­dere Bedeu­tung zu, ist Kacz­marek über­zeugt – einer Genera­tion, die jetzt die Chance hat, die Zukunft mit­zu­ge­stalten und die euro­päi­sche Idee zu neuem Leben zu erwecken.

Mit dem Wett­be­werb zum Otto-Wels-Preis für Demo­kratie 2016 möchte die SPD-Bun­des­tags­frak­tion des­halb einen Bei­trag dazu lei­sten, bei der jungen Genera­tion Begei­ste­rung für Europa zu wecken.

Der Krea­tiv­wett­be­werb „Zukunft Europa(s)“ richtet sich an Jugend­liche und junge Erwach­sene im Alter zwi­schen 16 und 20 Jahren. Drei Wett­be­werbs­auf­gaben stehen zur Aus­wahl. Die Jugend­li­chen können bei­spiels­weise ihre Vision für das Zusam­men­leben in Europa im Jahr 2030 gestalten, anderen jungen Men­schen Lust auf Europa machen oder sich mit der Bekämp­fung von Rechts­ex­tre­mismus aus­ein­an­der­setzen. Bei der Umset­zung der Auf­gabe können unter­schied­liche Dar­stel­lungs­formen wie Reden, Gra­fiken oder Videos gewählt werden. Zuge­lassen sind Einzel- und Grup­pen­ar­beiten von maximal drei Teil­neh­mern.

Die Gewin­ne­rinnen und Gewinner laden wir im Mai zur Preis­ver­lei­hung nach Berlin ein“, kün­digt Oliver Kacz­marek an. Für die drei besten Arbeiten winken attrak­tive Preise.

Aus­schrei­bung und Teil­nah­me­for­mular sind unter www.spdfraktion.de/ottowelspreis abrufbar. Ein­sen­de­schluss ist der 29. März 2016.

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